CL-Aus trotz gutem Hinspiel-Ergebnis

Böse Erinnerung an 2011: Darum sollte Bayern gewarnt sein

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2011 scheiterte der FC Bayern trotz guter Ausgangslage im Achtelfinale an Inter Mailand. 

München - Nach dem 2:2 bei Juventus Turin im Achtelfinal-Hinspiel hat der FC Bayern vermeintlich gute Karten. Doch ein ordentliches Hinspiel-Ergebnis ging vor ein paar Jahren schon einmal in die Hose - und das auch gegen Italiener. 

Am Mittwoch steigt das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League zwischen dem FC Bayern München und Juventus Turin. Durch das 2:2-Unentschieden im Hinspiel ist der FC Bayern dank zweier Auswärtstore in der Pole Position: Obwohl die Münchner eine 2:0-Führung noch aus der Hand gaben, reicht in der heimischen Festung Allianz Arena ein niedriges Remis zum Weiterkommen.

Doch gerade gegen italienische Mannschaften sah der FC Bayern in der Vergangenheit nicht immer gut aus. 2006 scheiterten die „Roten“ im Achtelfinale am AC Mailand, genau wie ein Jahr später im Viertelfinale. 2010 verlor der Rekordmeister das Finale der europäischen Königsklasse dann gegen Inter Mailand. Im darauffolgenden Jahr schieden die Münchner im Achtelfinale gegen eben jenes Inter aus - nachdem die Bayern auch damals das Hinspiel erfolgreich gestaltet hatten. 

Den Bayern droht ein Déjà-vu

In dieser Saison sind die Vorzeichen ähnlich wie 2011. Die Bayern haben im Achtelfinale mit Juventus Turin wieder einen italienischen Gegner, der unangenehm zu spielen ist. Zudem brachten sich die Münchner wieder durch einen starken Auftritt im Hinspiel in Italien in eine gute Ausgangsposition: Vor fünf Jahren gewann der Rekordmeister im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion mit 1:0, ein noch besseres Ergebnis als das 2:2 vor drei Wochen bei der „Alten Dame“.

Doch im Rückspiel gab es dann die böse Überraschung: Die Münchner drehten nach frühem 0:1-Rückstand die Partie in ein 2:1, bevor Goran Pandev nach dem Ausgleich von Wesley Sneijder das Spiel kurz vor Ende mit 3:2 für Inter entschied. Jetzt also wieder ein Ergebnis, das den Fans Hoffnung macht, aber dennoch eine Gefahr darstellt. Die Bayern dürften also gewarnt sein, nicht den gleichen Fehler zu wiederholen und sich bereits zu früh freuen.

Die Allianz Arena als schier uneinnehmbare Festung

Doch wenn die Bayern ein gutes Pflaster haben, dann ist es ihr heimisches Stadion. Die Allianz Arena ist in der Champions League immer wieder Schauplatz wahrer Schützenfeste, wie das 7:0 gegen FC Basel im Achtelfinale 2012 oder auch das unvergessene 4:0 im Halbfinale gegen den großen FC Barcelona ein Jahr später auf dem Weg zum Triple-Sieg. In derselben Saison schaltete der Rekordmeister im Viertelfinale übrigens auch Juventus Turin aus, nach zwei 2:0 Siegen in Hin- und Rückspiel.

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