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Das gab es noch nie! Böse Überraschung für Dauerkartenbesitzer des FC Bayern – Fans stinksauer

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Von: Andreas Schmid

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Die Bayern-Fans protestierten bereits mehrmals gegen hohe Ticketpreise bei Auswärtsspielen - nun sorgt eine Entscheidung des eigenen Vereins für Unmut.
Die Bayern-Fans protestierten bereits mehrmals gegen hohe Ticketpreise bei Auswärtsspielen - nun sorgt eine Entscheidung des eigenen Vereins für Unmut. © MIS / Cathrin Müller /M.i.S.

Die Dauerkartenbesitzer des FC Bayern müssen zur neuen Saison mit einer Veränderung leben, die so manchem Stadionbesucher nicht gefallen wird. Dementsprechend erbost zeigen sich die Fans.

Update 1. Juli, 16.43 Uhr: Der FC Bayern hat bereits die Preise für die Jahreskarten der Amateure veröffentlicht und verlangt für einen Dauerplatz in der Gegengerade oder einen Steher nun 70 Euro, für eine Jahreskarte auf der Haupttribüne des Grünwalder Stadions sogar 170 Euro. Eine Ermäßigung für FCB-Mitglieder von 2,50 Euro gibt es nur auf Tageskarten. Interessiert sich ein Fan also für einen Dauer-Steher bei den Profis (der billigste liegt bei 145 Euro) und den Amateuren, muss er künftig insgesant 215 Euro zahlen. Der FCB wollte sich auf tz-Nachfrage nicht äußern.

Auch in Sachen Transfers gibt am 1 Juli angeblich Neuigkeiten. Kovac soll weiterhin an einem Wunschspieler interessiert sein. 

Das gab es noch nie! Böse Überraschung für Dauerkartenbesitzer des FC Bayern – Fans stinksauer 

Erstmeldung vom 1. Juli, 12.35 Uhr: München - Die Dauerkartenpreise des FC Bayern sind im Vergleich zum Rest der Bundesliga eigentlich recht moderat. Der Fan solle beim Rekordmeister die Möglichkeit haben, alle Spiele der Profis relativ kostengünstig zu sehen. Zusätzlich gewährte der Rekordmeister seinen Dauerkartenbesitzern in den vergangenen Jahren freien Eintritt zu den Spielen der zweiten Mannschaft - bis jetzt, denn nun haben die Roten diese langjährige Praxis für beendet erklärt.

FC Bayern: Böse Überraschung für Dauerkartenbesitzer - Fans erbost 

Von Vereinsseite heißt es: „Bitte beachten Sie, dass wir in der 3. Liga unseren Bundesliga-Jahreskartenbesitzern der Allianz Arena keinen freien Eintritt mehr gewähren können.“ Den Fans gefällt dieser plötzliche Sinneswandel überhaupt nicht. Konnten sie die letzten Jahre doch umsonst die Spiele der Amateure im Grünwalder Stadion besuchen. 

Die Bayern-Seite „Financial Fairplay“, die seit Jahren die Entwicklungen des modernen Fußballs kritisiert, machte auf Twitter über die neuen Regelungen aufmerksam. In einem Statement wird darauf hingewiesen, dass die Amateure auch aufgrund der Unterstützung der Fans von der Regionalliga Bayern in die 3. Liga aufgestiegen seien - in einem packenden Rückspiel konnte der VfL Wolfsburg besiegt werden

FC Bayern: Der Fan „als Melkkuh“? - Anhänger stinksauer

Die Fans also als elementarer Bestandteil des sportlichen Erfolges? Kapitän Nicolas Feldhan weiß um deren besonderen Stellenwert: „Die Fans haben uns in dieser Saison immer herausragend unterstützt und uns in schwierigen Situationen Rückhalt gegeben. Fest steht, in der 3. Liga werden die Gegner deutlich stärker - und die Unterstützung im Stadion wohl umso wichtiger. 

Weiter heißt es, dass Uli Hoeneß einst selbst erklärte, den Fan „nicht als Melkkuh“ zu betrachten. Von Seiten der Anhänger wird diese Aussage aus dem Jahr 2012 nun in einen neuen Kontext gestellt. Letztlich fordern sie: „Zurück zur Gewohnheit: Amateure-Eintritt inkludiert in der Profi-Jahreskarte.“

Neben der Kritik zu den Dauerkarten wurde auch Hasan Salihamidzic für die fehlenden Sommertranfers bisher kritisiert. Nun ist ihm eine Manager-Legende zur Seite gesprungen. 

Diesen Fan aus Amerika bringen die Münchener wohl nicht so schnell gegen sich auf. Er trägt das Bayern-Wappen in seinem Glasauge und erntete dafür sogar schon Küsse von Franck Ribéry.

as

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