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FC-Bayern-Bosse im TV: "Fußball ist unser Spiel!"

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Schau mir in die Augen, Fan! Die Bayern-Bosse Uli Hoeneß, Karl Hopfner und Karl-Heinz Rummenigge werben ab sofort für bwin © Bwin

München - Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner werden im Fernsehen demnächst alle Fußballfans eindringlich ansprechen. Zuvor reden sie den Schiedsrichtern ins Gewissen.

Wenn Blicke töten könnten, dann würde sich ein Wegschalten bei Werbung demnächst wirklich lohnen. Denn schon in den kommenden Tagen werden Sie von gewissen Herren eindringlich angesprochen, zu Hause, auf Ihrer Coach. Und wir reden hier nicht von den netten Onkeln der Sparkasse!

"Altherren-Fußball": Das waren Uli Hoeneß' explosivste Attacken

Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner legen ab sofort für den Wettanbieter bwin ihr Pokerface auf und werben für die Dienste des Unternehmens mit Lizenz in Gibraltar. Die Bayern-Bosse in Agenten-Pose, dazu der herausfordernde Slogan: „Fußball ist unser Spiel!“ Eine klare Ansage!

Und nicht ganz ungefährlich. Denn im Lichte einer aktuellen Debatte könnte man da gar auf Verknüpfungspunkte stoßen. So legte Uli Lesen Sie dazu:Zwei Tore wurden den Bayern geklaut, aber ...Hoeneß: "Andere Fans machen Telefonterror bei den Schiris"Hoeneß in der Diskussion um die Schiedsrichter gerade noch einmal nach. Der Präsident des FC Bayern erklärte bei Sky: „Eines ist ganz klar: Dass die Schiedsrichter im Zweifelsfall immer gegen Bayern pfeifen, weil sie dann die ganze Woche Ruhe haben. Unsere Fans nehmen Fehlentscheidungen sehr gut hin, die Fans anderer Vereine machen Telefonterror bei den Schiedsrichtern. Deshalb pfeifen sie im Zweifelsfall immer gegen Bayern!“ Bayern gegen die Schiris, Teil II. Zuvor hatte Karl-Heinz Rummenigge bereits gemeint: „Man hat manchmal den Eindruck, dass es heißt: Im Zweifelsfall contra Bayern!“

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Zwei Tore wurden den Bayern geklaut, aber ...

Hoeneß: "Andere Fans machen Telefonterror bei den Schiris"

Die Zeit der netten Worte scheint vorbei, Bayern kämpft mit offenem Visier. Und da müssen auch die Unparteiischen mit Kritik leben. Dabei gibt es von der Säbener Straße auch durchaus ruhige Töne, zum Beispiel von denen, die direkt beteiligt sind: den Spielern. Jerome Boateng blieb beim Thema Schiri-Entscheidungen ganz gelassen, sagte am Donnerstag: „Es ist mal so und mal so. Im Großen und Ganzen nimmt sich das nicht viel.“

Dabei war gerade er an dem nicht gegebenem Tor in Hamburg beteiligt, das Karl-Heinz Rummenigge sauer aufstoßen ließ. „Heute ärgert mich das nicht mehr“, sagte Boateng. „Aber da hab ich mich schon geärgert, weil ich den Ball ja vorher berührt hatte.“ Vorstandsboss Rummenigge hatte den damaligen Schiedsrichter Knut Kircher noch indirekt dafür verantwortlich gemacht, dass Bayern die Tabellenführung einbüßte.

Boateng indes sah es weniger speziell. „Klar, es gibt Spiele, da denkst du: Boah, der pfeift heute aber auch alles gegen uns.“ In anderen Spielen laufe es dann wieder anders.

Wohl eine Sache des Blickwinkels.

mic

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