Bei der Copa America im Rampenlicht

Everton zum FC Bayern? Nach Instagram-Story seiner Frau alles entschieden?

Everton lernt zu Hause in Brasilien bereits Englisch. Ein Zeichen für seinen Wechsel in die Premier League?
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Everton lernt zu Hause in Brasilien bereits Englisch. Ein Zeichen für seinen Wechsel in die Premier League?

Der FC Bayern sucht händeringend einen Flügelflitzer. Everton gilt als Kandidat für diese Position. Schafft nun die Instagram-Story seiner Frau Klarheit, wo es den 23-Jährigen hinzieht?

Update vom 19. Juli 2019: Auch weiterhin sieht es Für den FC Bayern München in Sachen Neuzugänge nicht besonders gut aus. Nun soll der deutsche Rekordmeister auch im Rennen um den brasilianischen Shootingstar Everton das Nachsehen haben. 

Der FC Arsenal soll kurz vor einer Verpflichtung des 23-Jährigen stehen. Hierbei sollen rund 40 Millionen Euro von England nach Brasilien fließen, um den brasilianischen Nationalspieler aus seinem Vertrag bei Gremio Porto Alegre zu lösen, berichtet die Marca.

Die Londoner haben bereits einen Arzt nach Brasilien geschickt, um den Shootingstar der Copa America per Medizincheck zu überprüfen. In einem Tweet von DailyAFC kann man sehen, dass sich Everton schon bemüht, Englisch zu lernen. Dieses Video, das in der Instagram-Story seiner Frau zu sehen war, verstärkt die Vermutungen, dass der FC Bayern München erneut von einem anderen internationalen Top-Klub ausgestochen wird.

Everton als Ersatz für Flügelzange Robbery 

München - Dass der FC Bayern München nach Ersatz für die Robbery-Flügelzange sucht, ist keine Neuigkeit. Von Nicolas Pépé bis Gareth Bale geisterten schon viele Namen durch die Gerüchteküche. Trotzdem kann der Rekordmeister noch keinen Transfer vermelden. 

Das liegt auch daran, dass sich vor allem die Verhandlungen mit Chelseas Callum Hudson-Odoi und Citys Leroy Sané mehr als zäh gestalten. Bei den beiden Youngsters aus der Premier League sieht es mittlerweile schlecht aus für den FC Bayern. Doch die Münchner haben für den Fall der Fälle vorgesorgt, berichtet fussballtransfers.com.

FC Bayern: Transferbackup Éverton von Gremio Porto Alegre? 

So soll der FCB schon seit einiger Zeit mit dem Berater des brasilianischen Top-Talents Éverton von Gremio Porto Alegre in Kontakt stehen und könnte den 23-Jährigen wohl ohne Probleme an die Säbener Straße lotsen. Zwar wurden bislang noch kein Deal festgemacht, doch bei Absagen von Hudson-Odoi und Sané könnte das Thema schnell wieder interessant werden.

Éverton: Löst der Brasilianer die Probleme des FC Bayern?

Éverton Sousa Soares, so lautet der volle Name des Angreifers aus Brasilien. Das Gremio-Eigengewächs kann sowohl auf dem linken wie auf dem rechten Flügel wirbeln, wäre also ein durchaus geeigneter Back-Up-Spieler hinter Serge Gnabry und Kingsley Coman. Bisweilen spielt der Everton bei Gremio auch als hängende Spitze, er könnte im Notfall also auch für Robert Lewandowski einspringen.

Éverton zum FC Bayern: Bekommen die Münchner bald Konkurrenz? 

Der FC Bayern könnte in der Causa Éverton allerdings schneller zum Handeln gezwungen werden, als es ihm lieb ist. Denn der 23-Jährige spielt sich momentan bei der Copa America ins Rampenlicht. Nach der Verletzung von Superstar Neymar wurde ein Platz auf dem Flügel der Selecao frei. Éverton wurde ins Team gespült und nutzte seine Chance umgehend. Zwei Kurzeinsätzen ließ er im Gruppenspiel gegen Peru ein Gala-Startelf-Debüt folgen. Mit einem Tor und einer Vorlage gehörte er zu den besten Spielern des Tages beim 5:0-Erfolg.

Éverton (l.) machte zuletzt mit guten Leistungen für die Nationalmannschaft auf sich aufmerksam.

Mit der Selecao bei der Copa America: Everton spielt sich ins Rampenlicht

Momentan liegt Évertons Marktwert bei 20 Millionen Euro, die der FC Bayern wohl aus der Portokasse schütteln könnte. Doch sollte die Copa für den Offensivmann weiterhin so erfolgreich verlaufen, könnte der FCB plötzlich nicht mehr der einzige sein, der den 23-Jährigen auf dem Zettel hat. Eine mögliche Ablöse dürfte dann zeitig nach oben schnellen. Die Münchner sollten sich also nicht mehr allzu viel Zeit lassen.

Karl-Heinz Rummenigge hat mit einem Geständnis überrascht. Darum schaut er jedes Jahr im Urlaub das verlorene „Finale Dahoam“.

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