Gibt es ein Problem mit Pep?

Die Causa Ribéry: Franzose hat immer noch Schmerzen

+
Franck Ribéry (l.) ist immer noch verletzt. Es wird über Probleme mit Pep Guardiola spekuliert.

München - Franck Ribéry hat immer noch Schmerzen. Der seit Monaten verletzte Franzose des FC Bayern kommt weiter nicht auf die Beine. Steckt mehr dahinter?

Bald ist Sommerpause. Dann endet eine Horror-Rückrunde für Franck Ribéry. Bayerns Mittelfeldstar hat auch nach einer rund zweimonatigen Zwangspause noch immer mit seiner Sprunggelenks-Verletzung zu kämpfen. „Wenn ich meinen Fuß nicht belaste, ist alles gut. Aber wenn ich laufe, dann habe ich Schmerzen“, berichtete der Franzose in der „Bild“-Zeitung. Der 32-Jährige äußerte sich bekümmert: „Meine Verletzung dauert schon so lange. Das ist frustrierend. Ich bin sauer darüber. Es ist langweilig so“, kommentierte der Außenbahnspieler, der auch im letzten Bundesliga-Saisonspiel des deutschen Meisters am Samstag gegen Mainz 05 nicht mitwirken kann.

Dauerverletzte Stars: Wer zahlt das eigentlich?

Schon den Rückrundenstart gegen Wolfsburg verpasste der Franzose wegen einer Muskelverletzung. Im Rückspiel gegen Donezk Anfang März zog sich Ribéry dann eine Stauchung mit Stressreaktion im rechten Sprunggelenk zu. Zunächst gingen Ärzte und Verantwortliche des FC Bayern davon aus, dass der Flügelflitzer nur für ein paar Tage, maximal zwei Wochen, die Füße still halten muss. Es kam aber ganz anders: „Die Zeit, die er braucht, kann man nicht vorhersagen”, sagte Sportvorstand Matthias Sammer im April dem „kicker“.

FCB-Coach Pep Guardiola reagierte regelrecht gereizt, wenn er auf den Pressekonferenzen vor den Spielen auf den Gesundheitszustand des Franzosen angesprochen wurde. "Ich bin kein Arzt, ich bin kein Physio. Franck ist jeden Tag hier, vormittags und nachmittags, damit er uns so schnell wie möglich wieder helfen kann", sagte Guardiola vor dem Champions-League-Halbfinale gegen Barcelona: "Aber sein Sprunggelenk spricht für sich selber." Nein, Ribéry könne derzeit nicht einmal laufen.

Wer im FC-Bayern-Bus jetzt wo sitzt

Wer im FC-Bayern-Bus jetzt wo sitzt

Auch wenn der Franzose ankündigte, er werde stärker zurückkommen, muss sich der FC Bayern nach Alternativen auf den Außenbahnen umsehen. Es ist wahrscheinlich, dass die Münchner dafür in der nächsten Transferperiode tief in die Tasche greifen. Denn: Ein zweiter Shaqiri wird wohl nicht kommen. Vielmehr rechnet man mit einem gestandenen Star, der für einen höheren Konkurrenzkampf sorgen wird.

Das birgt aber schon wieder Probleme. Franck Ribéry ist ein sehr sensibler Spieler, der den Zuspruch und die Rückendeckung des Trainers braucht, um sein gesamtes Leistungspensum zu zeigen. Anscheinend spürt er das bei Guardiola nicht. Die "Sport Bild" berichtete, dass sich der Franzose darüber beklage, dass sich der spanische Coach zu wenig nach ihm erkundige. Ist das Verhältnis der beiden gestört? Nach außen gibt es keinerlei Anzeichen dafür.

Interessant wird es aber, wenn noch ein zweiter Star auf seiner Position im Kader steht. Dann könnte es knallen. Außer: Matthias Sammer und Guardiola haben Wunderkräfte und können den Franzosen davon überzeugen, dass sein Körper nicht mehr für eine ganze Saison auf dem höchsten Niveau gestählt sein wird und sie ihm zeitgleich das Gefühl vermitteln, sehr wertvoll zu sein.

Die Bayern-Spielerfrauen: Eine neue ist Kickboxerin!

Spielerfrauen des FC Bayern: Jetzt gibt's noch eine Lisa

ms

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Analyse: Darum bröckelt der Mythos Thomas Müller
Analyse: Darum bröckelt der Mythos Thomas Müller
Griezmann mit Manchester einig? Stürmer dementiert Gerüchte
Griezmann mit Manchester einig? Stürmer dementiert Gerüchte
Exklusiv: So steht Griezmann wirklich zu einem Wechsel
Exklusiv: So steht Griezmann wirklich zu einem Wechsel
Ticker: Bayern-U19 verliert dramatisches Elferschießen
Ticker: Bayern-U19 verliert dramatisches Elferschießen

Kommentare