Die Wiedergeburt des Klappstuhls

Das sagte Pep zu seinen Elfer-Schützen

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Pep Guardiola verfolgte das Geschehen im Elfmeterschießen auf einem Klappstuhl.

München - Nach 120 torlosen, aber spannenden Minuten musste das Elfmeterschießen über den Einzug in die nächste Runde entscheiden. Und FCB-Coach Pep Guardiola fand die richtigen Worte.

120 Minuten waren rum – das Elfmeterschießen musste entscheiden. Vor dem finalen Akt des Pokalspiels trommelte Pep Guardiola das gesamte Team zusammen und hielt eine emotionale Ansprache. Die Elferschützen wurden ausgewählt, die Truppe eingeschworen. „Er hat gesagt, dass wir uns nicht unter Druck setzen sollen und unsere Elfer ganz entspannt schießen sollen“, verriet Sebastian Rode. Ganz entspannt – so wirkte der sonst so umtriebige Spanier selbst auch, als es losging. Pep machte es sich auf einem Klappstuhl bequem und verfolgte die Entscheidung. Ganz so relaxt war er aber anscheinend doch nicht. „Da hätten wir mal den Puls vom Trainer messen können, ob der wirklich so tiefenentspannt war“, schmunzelte Philipp Lahm.

In den 120 Minuten zuvor hielt es Guardiola dagegen nicht auf seinem Sitz. Fast nonstop beackerte Pep seine Coaching-Zone und suchte immer wieder den Dialog mit seinen Spielern. Doch er kann auch anders. Als der Ball kurz vor der Pause in einer Spielunterbrechung auf ihn zu rollte, mutierte Pep kurzerhand zum Basketballer. Gekonnt warf er den Ball zurück auf den Rasen.

sw

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