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FC Bayern: Transfer-Flop wechselt zurück in die Premier League

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Von: Christoph Klaucke

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Philippe Coutinho verlässt den FC Barcelona und wechselt zurück in die Premier League zu Aston Villa. Der Brasilianer versuchte einst beim FC Bayern sein Glück.

München/Birmingham - Back to the roots (zu deutsch: Zurück zu den Wurzeln) könnte man meinen: Philippe Coutinho zieht es zurück auf die Insel. In der Premier League beim FC Liverpool unter Trainer Jürgen Klopp wurde der Brasilianer zum Superstar. Nach seinem Wechsel zum FC Barcelona begann sein Stern jedoch zu sinken. Auch beim FC Bayern konnte Coutinho zwischenzeitlich nicht überzeugen. Jetzt verlässt er die Katalanen erneut auf Leihbasis und versucht einen neuen Anlauf bei Aston Villa - dort erwartet ihn ein alter Bekannter mit offenen Armen.

Philippe Coutinho: Ex-Bayern-Star kehrt von Barcelona in die Premier League zurück

Coutinho wechselt zum Tabellen-13. der Premier League Aston Villa, das gab der FC Barcelona am Freitag bekannt. Der 29-Jährige werde zunächst bis zum Ende der laufenden Saison nach Birmingham verliehen, die Einigung beinhalte auch eine Kaufoption. Über die finanziellen Details der Vereinbarung wurde zunächst nichts mitgeteilt. Barca schrieb lediglich, Aston Villa übernehme die Zahlung „eines Teils“ des Gehalts Coutinhos.

Villa-Coach Steven Gerrard spielte beim FC Liverpool zusammen mit Coutinho und soll große Stücke auf den Mittelfeldspieler halten. „Er ist jemand, vor dem ich allergrößten Respekt habe“, sagte Gerrard über seinen früheren Teamkollegen. „Du bekommst den Spitznamen ‚Der Magier‘ nicht, wenn du kein besonderer Fußballer bist.“ Coutinho verzauberte mit seinen Dribblings und unberechenbaren Schüssen in fünf Jahren die beste Liga der Welt. Anfang 2018 wechselte er dann für 135 Millionen Euro zu Barca.

Philippe Coutinho scheiterte auch beim FC Bayern

In Barcelona kam der sensible Brasilianer überhaupt nicht zurecht. In der Saison 2019/20 wurde er zum FC Bayern verliehen und feierte das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League. Coutinho steuerte in 38 Spielen zwar 20 Scorerpunkte bei (elf Tore, neun Vorlagen), so richtig warm wurde er in München allerdings nicht. Die Bayern verzichteten auf die horrende Kaufoption in Höhe von kolportieren 120 Millionen Euro.

Philippe Coutinho (re.) feierte mit dem FC Bayern den Champions-League-Sieg.
Philippe Coutinho (re.) feierte mit dem FC Bayern den Champions-League-Sieg. © Frank Hoermann/Imago

Der FC Barcelona wollte Coutinho, der in dieser Spielzeit nur fünfmal in der Startelf stand und aktuell mit Corona infiziert ist, unbedingt von seiner Gehaltsliste streichen. Der mit 1,35 Milliarden Euro hoch verschuldete Klub muss seine Gehaltssumme reduzieren, wenn er im Wintertransferfenster oder auch zum Sommer neue Spieler verpflichten will.

Ganz oben auf der Wunschliste der Katalanen steht Torjäger Erling Haaland von Borussia Dortmund, offenbar gibt es schon eine Vereinbarung. Haaland steht beim BVB bis 2024 unter Vertrag, kann den Revierklub aber in diesem Sommer mithilfe einer Ausstiegsklausel für angeblich 75 Millionen Euro verlassen.

Währenddessen sind die Bayern zum Rückrundenauftakt gegen Gladbach gefordert(ck/dpa)

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