Darum kam er besser mit Heynckes zurecht

Ribéry über Verhältnis zu Pep: "Hätte intensiver sein können"

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Franck Ribéry und Pep Guardiola hatten nicht die Voraussetzungen, die der Franzose und Jupp Heynckes hatten.

München - Franck Ribéry hatte mit Pep Guardiola nie ein Problem. Und doch war das Verhältnis aus einem bestimmten Grund nie so außergewöhnlich, wie das zwischen dem Franzosen und Jupp Heynckes.

Das Band zwischen Franck Ribéry (32) und Pep Guardiola (44) war stets eng. So widmete der Bayern-Star nach dem europäischen Supercup-Titelgewinn gegen Chelsea 2013 sein erstes Tor voller Inbrunst seinem Neu-Coach. "Mein Tor war für ihn", sagte er und hieß den Trainer damit willkommen. Dennoch: Das Verhältnis zwischen Guardiola und Ribéry war nie so außergewöhnlich, wie jenes zwischen dem Franzosen und Pep-Vorgänger Jupp Heynckes (70). Und das hatte einen Grund, wie Ribéry nun der Sport Bilderklärte.

Doch erst mal auf Pep-Anfang. Da sei nämlich alles noch super gewesen: "Ich habe jedes Spiel gemacht, wir hatten eine super Phase, ich wurde Fußballer des Jahres, [...] es hat alles gepasst", so Ribéry. Dann wandte sich das Blatt - und darunter litt auch die Beziehung zu Guardiola. "In der vergangenen Saison konnte ich kaum spielen, ich war nicht oft beim Team. Da ist es normal, dass wir weniger Kontakt hatten."

Während der Triple-Saison mit Jupp Heynckes hingegen habe es viel mehr Möglichkeiten zu Gesprächen gegeben. "Es ist etwas komplett anderes, ob Du mit einem Trainer jeden Tag auf dem Platz stehst, dich austauschst, in der Kabine zusammen bist - oder eben nicht." Auch Pep habe das leid getan. "Er war traurig."

Schwierigkeiten habe er mit dem Spanier aber dennoch nie gehabt. "Wir haben kein Problem miteinander", so Ribéry. "Aber das Verhältnis hätte ohne Verletzungen intensiver sein können."

mes

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