Ex-Nationalspieler verpflichtet

Darum kann Tasci dem FC Bayern helfen

München - Der FC Bayern hat sich mit Serdar Tasci verstärkt. Die tz erklärt, warum der Ex-Stuttgarter wertvoller sein könnte, als man zunächst vermutet.

Und der soll uns wirklich helfen? Die Reaktionen der Bayern-Fans auf die Verpflichtung von Serdar Tasci waren weit entfernt von den Lobeshymnen, die die Anhänger der Roten normalerweise auf ihre neuen Stars singen. Doch die ersten Zweifel wichen bei genauerer Betrachtung der Personallage der Erkenntnis: Ein neuer Verteidiger musste zwingend her. 

Das sahen auch die Bosse des FC Bayern so und handelten, in dem sie den 28-Jährigen von Spartak Moskau bis zum Saisonende verpflichteten. Fragen über die sportliche Qualität des ehemaligen Stuttgarters sind erlaubt, schließlich kickte er in den vergangenen zweieinhalb Jahren in der russischen Premjer-Liga. Die ist auf europäischer Ebene eher durchschnittlich anzusiedeln, zudem war Spartak in den vergangenen Jahren nicht in den internationalen Wettbewerben vertreten. Allerdings werden die Bayern von ihrem Last-Minute-Mann auch keine Wunderdinge erwarten. Dass Topspieler im Winter nicht auf dem Markt seien, hatte Karl-Heinz Rummenigge bereits vor der Verletzung von Javi Martinez betont. Mit Tasci hat der Rekordmeister jetzt aber doch noch einen Akteur verpflichtet, der auf den zweiten Blick wertvoller sein könnte, als man zunächst vermutet. Die tz erklärt, warum.

Geringes Risiko: Der Verteidiger ist zunächst nur bis zum Sommer ausgeliehen, die Bayern zahlen nach tz-Infos knapp zwei Millionen Euro Leihgebühr und verfügen über eine Kaufoption im Sommer. Neben Zweikampfstärke und einer guten Spieleröffnung, auf die Pep Guardiola großen Wert legt, bringt Tasci die Erfahrung von 181 Bundesliga-Spielen mit. Und: Im Gegensatz zu möglichen Top-Einkäufen ist der Ex-Nationalspieler auch in der CL spielberechtigt – ein wichtiges Kriterium.

Entlastung: Auch wenn Guardiola in den wichtigen Partien in der CL lieber auf eine eingespielte Innenverteidigung mit Badstuber und Alaba setzt, könnte Tasci wertvoll sein. In den Ligaspielen kann der Rechtsfuß ins Team rotieren, die anderen Abwehrspieler sind so nicht der extremen Anstrengung von dauerhafter Dreifach-Belastung ausgesetzt. Auch wenn in Russland bereits seit Anfang Dezember Winterpause ist, war Tasci im Januar mit Spartak zehn Tage im Trainingslager. Fit ist er also.

Motivation: In Deutschland ist der ehemalige Kapitän des VfB Stuttgart seit seinem Wechsel nach Russland von der Bildfläche verschwunden. Auch im DFB-Team liegt sein letzter Einsatz fünfeinhalb Jahre zurück. Schon bei den Verhandlungen mit Schalke 04 vor zwei Wochen wurde deutlich, dass Tasci zurück in die Bundesliga will. Er brennt darauf, seine Klasse zu zeigen – und hat die EM in Frankreich im Hinterkopf.

sw

Rubriklistenbild: © MIS

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