Nicht nur sportliche Gründe

Darum verliehen die Bayern Sanches wirklich nach England

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Auch in Swansea noch nicht in Form: Renato Sanches.

Renato Sanches fasste beim FC Bayern in München nicht Fuß und wurde Ende August nach Swansea verliehen. Das hatte offenbar nicht nur sportliche Gründe.

München - 35 Millionen Euro blätterten die Bayern im Sommer 2016 für den Europameister aus Portugal hin, in der Hoffnung Renato Sanches werde auf der Position im defensiven Mittelfeld der neue Motor. Doch der 20-Jährige enttäuschte im ersten Jahr die Verantwortlichen - scheinbar nicht nur sportlich.

Wie die Sport Bild berichtet, hat sich der beste Nachwuchsspieler der EM in München auch einige Fehltritte erlaubt. So verpasste er einmal nach zwei freien Tagen seinen Rückflug und eine komplette Trainingseinheit. Trainer Carlo Ancelotti bestrafte den Jungstar aber nicht, sondern blieb seiner Linie, der langen Leine, treu. Nachdem sich Sanches aber demnach auch in der Vorbereitung zur laufenden Saison mehrere Verfehlungen (u. a. zu spät zum Treffpunkt) geleistet hatte, waren Bayerns Macher offenbar gerne bereit Sanches ein Lehrjahr in England zu ermöglichen.

Swansea-Coach Paul Clement, der vergangene Saison noch Assistenz-Trainer von Ancelotti war, ist sich sicher, dass Sanches die Kurve noch kriegt: „Er ist ein Spieler, der bei uns besser und besser wird, je mehr er seine Mitspieler, das System und die Kultur hier kennenlernt.“ Darauf hoffen sicher auch die Bayern.

Video: Robben und Boateng schlagen Alarm

Alle Transfergerüchte rund um den FC Bayern finden Sie hier.

mke

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Kommentare

Nur der FCBAntwort
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Letzten Satz stimme ich voll zu. Man kann mit den Spielern nicht umgehen. Interviewverbot z.B. Man behandelt sie wie Kleinkinder. Bringen diese dann keine Leistung lässt man sie fallen. Man fördert lieber einen Rafinha, der nichts gut kann außer Poldi sein.

SAM1O1
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rückflug verpassen find ich nicht so schlimm wie steuern zu hinterziehen, uhren am zoll vorbei zu schmuggeln, häuser anzuzünden und mit minderjährigen gegen entgeld sex zu haben oder trikots nach auswechslungen öffentlich in der gegend runzuwerfen oder sich dann jedesmal beim präsidenten auszuweinen. demnach müsste ein ribery schon seit 5 jahren in swansea spielen und die oberste geschäftsführung neben aufsichtsratsvorsitzenden eher die Leitung einer Kirmestruppe übernehmen. Hier gilt mal wieder der Spruch wenn zwei das gleiche tun ist es immer noch nicht dasselbe. Auffallend ist langsam die fehlende gute Betreuung junger Spieler vor allem auch wenn sie aus dem Ausland kommen.