Fußballlegende legt sich fest

Pep oder Mourinho? Maradona hat eine klare Meinung

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Seine Auftritte abseits des grünen Rasens können mit seinen Leistungen auf dem Spielfeld nicht ganz mithalten: Diego Maradona.

München - Sie sind die zwei wohl bekanntesten Fußballtrainer der Welt: Pep Guardiola und Jose Mourinho. Doch wer ist der bessere von beiden? Diego Maradona hat dazu eine unzweifelhafte Meinung.

Champions-League-Titel, nationale Meisterschaften, Pokalerfolge - wenn es nach der Größe des Briefkopfs geht, nehmen sich Pep Guardiola und José Mourinho nicht viel. Der Spanier, aktueller Übungsleiter des FC Bayern, und der Portugiese, derzeit in Diensten des neuen englischen Meisters FC Chelsea, stellen derzeit - neben Real Madrids Coach Carlo Ancelotti - die Creme de la Creme der internationalen Trainergilde dar. Aus ihrer gemeinsamen Zeit in Spanien als Barca- beziehungsweise Real-Coach sind sich die beiden Fußballalphatiere in herzlicher Abneigung verbunden. Doch wer ist denn nun der bessere Fußballlehrer?

Maradona: "Mourinho ist der Größte"

Diese Frage wurde Diego Maradona kürzlich in einem Interview des englischen Pay-TV-Senders Sky Sports auch gestellt. Und die argentinische Fußballlegende hat dazu eine klare Meinung. "Mourinho ist ein Freund von mir. Für mich ist Mourinho der Größte, ohne den Hauch eines Zweifels, denn er weiß immer schon, was du sagen wirst, bevor du es tatsächlich sagst."

Das sei das extrem Gefährliche an Mourinho, so der Weltmeister von 1986. "Das macht ihn zu Mourinho, das macht ihn zum Größten", erklärt Maradona etwas nebulös.

Angesprochen auf die Konkurrenz in Person des aktuellen Bayern-Trainers, muss Maradona kurz nachdenken, ist sich dann aber sicher: "Pep oder Mourinho? Ich sage: Mourinho. Ich denke, Pep braucht noch ein wenig Zeit, so wie Mourinho sie auch hatte, um so gut wie Mourinho zu werden." Mourinho hatte Zeit, um Mourinho zu werden? Joa, das kann man so sagen, versteht halt nur keiner.

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Aber vielleicht ist Diego Maradona - für viele Fußballfans der beste Spieler aller Zeiten - auch nicht gerade der Mann mit der größten Expertise, wenn es um die Beurteilung der Qualität eines Trainers geht. Der inzwischen 54-Jährige versuchte sich in seiner argentinischen Heimat und in Dubai als Klubtrainer - mit wenig bis gar keinem Erfolg. Als Nationaltrainer der argentinischen Auswahl bei der WM 2006 zog Maradona zwar ins Viertelfinale ein, dort war dann aber Schluss gegen das von Jürgen Klinsmann trainierte deutsche Nationalteam. Nicht wenige attestierten der "Albiceleste" hinterher, sie sei nicht wegen, sondern TROTZ Maradona in die Runde der letzten Acht vorgestoßen.

Und wo wir gerade bei Vergleichen waren: Wer denn aktuell der beste Fußballer des Planeten sei, darauf wollte sich Maradona nicht festlegen lassen. "Es stimmt nicht, dass Messi besser ist als Ronaldo oder Ronaldo besser als Messi. Ich denke, sie sie stehen auf der gleichen Stufe", so das Fußballidol.

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