In Deutschland kennt ihn wohl keiner

FC Bayern: Transfer von südamerikanischem Außentalent? Salihamidzic mit erster Millionen-Offerte

Bayern Münchens Sportdirektor Hasan Salihamidzic.
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Bayern Münchens Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Der FC Bayern München sieht sich nach einem Rechtsverteidiger um. Offenbar flammt nun wieder Interesse an einem Brasilianer auf.

  • Der FC Bayern München* arbeitet hinter den Kulissen am künftiger Kader.
  • Hat man einen jungen Brasilianer im Blick?
  • Schon im Winter war über einen Transfer von Dodô (21) spekuliert worden.

Update vom 25. Mai: Die Corona-Krise* hat die Pläne des FC Bayern München* durcheinandergewirbelt - und das auf allen Ebenen. Am 25. Mai hatten die Bayern früher schon die Meisterschale in der Tasche, vor exakt sieben Jahren feierte man im Wembley Stadium den Champions-League-Triumph über Borussia Dortmund.

2020 ist aber alles anders - es steht gerade einmal der 28. Spieltag in der Bundesliga* an. Und auch in Sachen Transfers gibt es Verzögerungen. Schließlich weiß man aktuell ja nicht einmal, wann das Transferfenster geöffnet sein wird. 

FC Bayern München: Transfer von Dodô? Rechtsverteidiger im Fokus

Eines hat sich aber offenbar nicht geändert: Der FCB soll angeblich am Brasilianer Dodô interessiert sein. Der Rechtsverteidiger von Schachtar Donezk war schon im Winter ein Thema. Damals war über eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro spekuliert worden. Nun stehen offenbar 20 Millionen im Raum.

Wie das französische Portal Le 10 Sport berichtet, sollen die Bayern eine solche Offerte abgegeben haben. Offenbar wollen die Ukrainer aber 30 Millionen für den 1,66-Meter-Mann haben - eine Summe, die wohl auch Paris Saint-Germain zu hoch sein dürfte. Der Tuchel-Klub beschäftigt sich anscheinend ebenfalls mit Dodô.

Oberste Priorität dürfte für die Bayern aber zunächst der Klassiker gegen Borussia Dortmund haben. Trainer Hansi Flick spricht auf der Pressekonferenz* über das größte Duell der Bundesliga*.

Mega-Ablöse für unbekannten Youngster? FC Bayern an Brasilien-Juwel dran

Erstmeldung vom 16. Januar: München - Die Bayern wollen in der Rückrunde eine Aufholjagd starten, um am Ende der Saison doch noch Meister zu werden. Vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer RB Leipzig gilt es aufzuholen. Allerdings bereitet den Münchnern derzeit die dünne Personaldecke Kopfzerbrechen. 

FC Bayern München: Transfer im Winter? Flick will Rechtsverteidiger

Wegen der zahlreichen Verletzten musste der Kader* schon im Trainingslager mit mehreren Jugendspielern aufgefüllt werden. Vor allem in der Abwehr drückt der Schuh. Der wechselwillige Boateng soll wegen der Verletzungssorgen zumindest bis Saisonende beim FC Bayern bleiben. Mehreren Medienberichten zufolge will der Rekordmeister auf der Rechtsverteidigerpositio n nachlegen. Da Trainer Hansi FlickKimmich im Mittelfeld sieht, bleibt mit Pavard nur ein Spieler für rechts hinten übrig. 

Doch bislang konnte Sportdirektor Hasan Salihamidzic noch keinen Transfer eintüten. Wunschlösung wäre wohl der deutsche Nationalspieler Benjamin Henrichs gewesen. Jedoch wollten die Münchner den Rechtsverteidiger dem Vernehmen nach nur ausleihen. Die AS Monaco besteht aber auf eine Ablöse. Sogar Fan-Liebling Rafinha bot seine Rückkehr an. „Ich bin glücklich in Brasilien, aber mein Herz schlägt für Bayern München. Wenn Bayern Hilfe braucht, dann können sie mich anrufen“, erklärte der 34-Jährige.

Transfers beim FC Bayern München: Interesse an von Schachtar Donezk?

Der FC Bayern soll aber jetzt an einem anderen Brasilianer dran sein, der in Deutschland komplett unbekannt ist. Laut Gaol.com wollen die Münchner Rechtsverteidiger Dodô von Schachtar Donezk im Januar verpflichten. Dem Portal zufolge sollen die Bayern sogar schon ein Angebot in Höhe von 25 Millionen Euro abgegeben haben. Auch der Kicker (Donnerstagsausgabe) berichtet von einem Interesse der Münchner. Im Artikel heißt es aber, dass Dodôs Qualität nicht zu den sportlichen Vorstellungen der Bayern passt, auch die Ablöse sei zu hoch.

Der 21-Jährige, der mit vollem Namen Domilson Cordeiro dos Santos heißt, wurde in Brasilien beim FC Coritiba ausgebildet und wechselte im Januar 2018 in die Ukraine. Nachdem er dort kaum zum Einsatz kam, wurde er nach Portugal zu Vitória Guimarães verliehen. Aber auch dort kam er nur sporadisch zum Einsatz. Erst im Verlauf dieser Saison erarbeitete er sich einen Stammplatz bei Donezk. Ob er dem Rekordmeister sofort weiterhelfen könnte, ist fraglich. Dodô wäre wohl eher ein Transfer für die Zukunft. Kommt es möglicherweise sogar zum Doppelpack? Den Bayern wurde auch ein Interesse an Donezks Tetê nachgesagt. Währenddessen soll man die Fühler auch nach Madrid ausgestreckt haben. Kommt Real-Star Alvaro Odriozola nach München?

Der FC Bayern bekam Robert Lewandowski 2014 ablösefrei - offenbar auch deshalb, weil Real Madrid eine Billig-Klausel verstreichen ließ.

md

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