FC Bayern: Eine Million für Haiti

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Die Bayern-Bosse zeigen sich in Spenderlaune.

München - Das ist eine großartige Geste! Der FC Bayern beteiligt sich an der weltweiten Hilfe für den von einem furchtbaren Erdbeben erschütterten Inselstaat Haiti.

Mindestens eine Million Euro werden dabei zusammenkommen. Die Bayern zeigen wieder ihr großes Herz! „Wir haben uns am Montag Abend ganz kurzfristig entschlossen, dass auch wir unseren Teil beitragen wollen, das unendliche Leid in Haiti zu lindern“, erklärt der Mediendirektor des FC Bayern, Markus Hörwick.

Initiert wurde der Gedanke gemeinsam von Bayern-Präsident Uli Hoeneß und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. Noch am Abend setzten sich die Bayern mit dem Liga-Konkurrenten VfL Wolfsburg, sowie Bayerns Automobil-Partner Audi und Wolfsburg-Sponsor VW in Verbindung, um auszuloten, wie die Hilfe aussehen könnte. Das Ergebnis: Innerhalb der nächsten sechs Monate wird in der Wolfsburger Volkswagen-Arena ein Freundschaftsspiel zwischen dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg stattfinden. Der Erlös aus diesem Spiel wird der „Ein Herz für Kinder“-Aktion „Wir wollen helfen“ zur Verfügung gestellt, die den Menschen in Haiti helfen will. „Natürlich wissen wir noch nicht, wieviel Geld bei dem Spiel eingenommen wird. Aber unsere Partner Audi und Volkswagen garantieren einen Betrag in Höhe von einer Million Euro. Sollte darüber hinaus noch mehr Geld zusammenkommen, werden wir das natürlich auch spenden“, erklärt Markus Hörwick. Eine großzügige Geste der beiden Klubs und der Unternehmen!

Erdbeben in Haiti: Tausende Tote befürchtet

Das Beben hat großes Leid über Haiti gebracht © ap
Unter den Trümmern werden immer noch zahlreiche Verletzte und Opfer geborgen. © dpa
Ein Erdbebenopfer schreit vor Schmerzen. Der Mann soll von einem Truck in ein Flugzeug verlegt werden, um in ein Krankenhaus ausgeflogen zu werden. © ap
Der Tag nach dem Beben: Ein verletztes Mädchen liegt in Decken gehüllt auf der Straße. © ap
Ein Vater umklammert nach dem Erdbeben seinen Sohn. © ap
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0 hat den Karibikstaat Haiti erschüttert. © ap
Zwei Kinder sitzen auf einem Bordstein. Staub und Schmutz kleben an ihrer Haut. © ap
Junge Frauen weinen, als ein kleines Mädchen aus den Trümmern gezogen wird. © ap
Ein Kind sitzt nackt auf der Straße. Die Passanten gehen vorbei. © ap
Ein junger Überlebender des Erdbebens erhält Erste Hilfe vom Roten Kreuz. © dpa
Ein verletztes Kind sitzt am Straßenrand in Port-au-Prince. © ap
Der siebenjährige Karim sitzt verletzt auf dem Schoß seiner Tante. Er wartet auf medizinische Behandlung. © ap
Weltweit beten Menschen für die Opfer des Erdbebens in Haiti. © ap
Etliche Häuser sind zerstört. Vor den Ruinen suchen Haitianer in den Trümmern nach ihren Angehörigen. © dpa
Es werden hunderte Todesopfer befürchtet. © ap
Bei dem schweren Beben wurden zahlreiche Häuser zerstört. © ap
Selbst das Krankenhaus in Haiti ist zerstört. © dpa
Das Erdbeben trifft besonders die Armen. © dpa
Der Karibik-Staat gehört zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. © dpa
Das schwere Erdbeben der Stärke 7,0 hat den Karibikstaat schwer erschüttert. © dpa
Das Beben dauerte länger als eine Minute. Was blieb, war menschliches Elend. © dpa

Auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will den notleidenden Menschen in der Erdbebenhölle von Haiti helfen. „Niemand der diese furchtbaren Bilder gesehen hat, kann bei diesem Leid tatenlos zusehen. Deswegen hat sich die Nationalmannschaft entschlossen, sich zu engagieren und den Leuten in Haiti, die unverschuldet in Not geraten sind zu helfen. Wir wollen ein Zeichen setzen und spenden 150000 Euro, um den Menschen zu zeigen, dass auch in Deutschland Menschen an sie denken“, sagte DFB-Kapitän Michael Ballack. Eine Hilfe, die hoffentlich viele Nachahmer in der Bevölkerung findet. Michael Ballack: „Ich fordere jeden auf: Helfen sie mit! Spenden Sie! Damit die Menschen auf Haiti eine Chance haben weiter zu leben!“

tz

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