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Bayern zieht ins Champions-League-Achtelfinale ein – bremsen Müller Rückenprobleme?

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Von: Carolin Metz

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Sadio Mané schießt im Champions-League-Spiel gegen Viktoria Pilsen das 1:0, Thomas Müller und Kingsley Coman gratulieren.
Nach dem 2:0 konnte Thomas Müller wegen Rückenproblemen nicht weiterspielen © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Bert Harzer

Der FC Bayern konnte sich in der Champions League klar gegen Viktoria Pilsen durchsetzen. Thomas Müller übernahm die Rolle des Stürmers – und sorgte für eine Schrecksekunde.

Pilsen – Thomas Müller stand im Spiel gegen Viktoria Pilsen nur 28 Minuten auf dem Platz – dann musste er wegen Rückenproblemen ausgewechselt werden. Diese kurze Zeit nutzte er allerdings gut: Er traf zur 2:0-Führung und lieferte die Vorlage für Goretzkas 3:0. Der FC Bayern dominierte das Spiel über weite Phasen und präsentierte sich geschickter in den Zweikämpfen. 4:2 lautete der Endstand, damit setzen die Münchner ihre Erfolgsserie in der Champions League fort.

Zudem zieht der Rekordmeister vorzeitig ins Achtelfinale der Champions League ein, denn das Match des FC Barcelona gegen Inter Mailand endete mit einem Unentschieden. Einen besonderen Twist bekommt das Ganze dadurch, dass Lewandowskis Verein damit vor dem vorzeitigen Aus in der Champions League steht – während sein Abgang vom FC Bayern nach wie vor viel diskutiert und betrauert wird.

Thomas Müller sorgt für eine Schrecksekunde

Die Top-Leistungen in der Champions League geben Anlass zu Hoffnung – denn in der Bundesliga muss der Verein derzeit viel Kritik aushalten. Dazu kommen Probleme durch zahlreiche Ausfälle: Nach Pilsen reiste der dezimierte Bayern-Kader mit nur 17 Mann. Daher sorgte Müller mit seiner Auswechslung für eine Schrecksekunde. Im Spiel bildete er zusammen mit Sadio Mané ein Sturm-Duo, und das durchaus erfolgreich. Ein verletzter Müller wäre nur schwer zu kompensieren. Nach dem Match gab Trainer Julian Nagelsmann aber direkt Entwarnung: „Es hat im Rücken ein bisschen die Muskulatur zugemacht. Es ist nichts Schlimmes. Es besteht kein Risiko für das Wochenende“, erklärte er bei DAZN.

Auch Müller selbst konnte beruhigen, es sei „nicht Schlimmes, es sieht nach einer Nervengeschichte aus“. Nach dem Match war der Weilheimer guter Stimmung und meinte: „Es ist nicht selbstverständlich, Spiele in der Champions League mit so einer Dominanz und so vielen Toren zu bestreiten.“ Natürlich kann man die zweite Hälfte des Spiels nicht ganz außer Acht lassen – zu stark erinnert sie an den Einbruch im Duell gegen den BVB. „Natürlich weiß ich auch, dass wir hinten raus zwei Tore kassiert haben“, sagte Müller. Dennoch sei er „sehr zufrieden“.

Müller zeigt sich selbstbewusst: „Wir wissen, wer wird sind!“

Gibt so ein gutes Ergebnis einen Schub für das anstehende Bundesliga-Match gegen Freiburg? Im Interview mit kicker bezieht Müller dazu ganz klar Stellung: „Natürlich haben wir bei diesen negativen Ergebnissen in der Bundesliga unsere Aktien drin, weil wir Dinge nicht gut gemacht haben. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass wir verunsichert sein müssen oder ein gutes Ergebnis brauchten, um mit einem guten Gefühl in den kommenden Sonntag zu gehen. Wir haben ein Heimspiel gegen Freiburg, wir wissen, wer wir sind und was nötig ist, um Spiele zu gewinnen.“

Auch zu seiner neuen Rolle als Mittelstürmer in Pilsen äußerte sich Müller. Im Vorfeld kam die Frage auf, ob er damit auf einer Position spielen muss, die ihm nicht wirklich liegt. „Ich habe zwei-, dreimal vorne drin gespielt“, meinte Müller dazu und wies auf sein Tor gegen Leverkusen sowie den damaligen 4:0-Sieg hin. Das funktionierte auch gegen Pilsen wieder. „Ich kann also nicht klagen“, sagte Müller. „Aber schauen wir erst weiter!“. Am Sonntag spielt der FC Bayern gegen den SC Freiburg, der in der Tabelle nur zwei Zähler vor ihnen liegt. (cm)

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