Unerlaubter Kartenhandel

FC Bayern siegt in Gerichtsprozess gegen Tickethändler

München - Im Kampf gegen unerlaubten Tickethandel hat der FC Bayern vor Gericht einen Erfolg verbucht. Gegen einen Händler hat der deutsche Rekordmeister ein Anerkenntnisurteil erwirkt.

Der Rechtsstreit hat sich für den FC Bayern gelohnt: Im Kampf gegen einen Tickethändler, der unerlaubterweise Tages- und Dauerkarten bezog und zum Weiterverkauf anbot, hat der Rekordmeister beim Landgericht München I ein sogenanntes Anerkenntnisurteil erwirkt (4HK O 5974/15). Demnach, so schreibt der FC Bayern in einer Pressemitteilung, "darf der Beklagte künftig keinerlei Eintritts- bzw. Dauerkarten für Spiele der Lizenzspielermannschaft beziehen, ebenso wie diese im nächsten Schritt zum Verkauf anzubieten, zu verkaufen bzw. von Dritten anbieten und/oder verkaufen zu lassen".

Sollte er das trotzdem tun, muss der Beklagte ein Ordnungsgeld in Höhe von einer Viertelmillion Euro zahlen oder bis zu sechs Monate in Ordnungshaft verbringen.  Zudem "muss der Beklagte sämtliche Informationen (falsche oder fremde Identitäten, angelegte Scheinmitgliedschaften, Identitäten von Dritten) offenlegen, die er zum Erwerb von Tickets genutzt hat".

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tz

Rubriklistenbild: © mis

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