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Rummenigge wegen Haaland skeptisch - Wer stattdessen der künftige Bayern-Stürmerstar ist

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Von: Patrick Freiwah

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BVB-Stürmer Erling Haaland könnte bald den „nächsten Schritt“ machen - und Borussia Dortmund verlassen
BVB-Stürmer Erling Haaland könnte bald den „nächsten Schritt“ machen - und Borussia Dortmund verlassen. © Markus Ulmer/Imago

Erling Haaland wird seit geraumer Zeit mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Zu Unrecht? Vielmehr gibt es da jemanden, der bei den Planungen eine größere Rolle zu spielen scheint.

München - Den Meistertitel können sich Erling Haaland und Borussia Dortmund nach der jüngsten Pleite in Berlin vermutlich auch im Sommer 2022 abschminken. Dass der Norweger künftig im Dress des FC Bayern München auf Titeljagd gehen wird, erscheint ebenfalls nicht allzu realistisch.

Das lassen zumindest aktuelle Aussagen von Karl-Heinz Rummenigge vermuten, die der frühere FCB-Vorstandschef im Gespräch mit Bild Live getätigt hat. „Ich bin ganz ehrlich: Ich bin bei Haaland nicht hundertprozentig überzeugt, dass er mit seinem Stil, Fußball zu spielen, bei Bayern München so reinpassen würde wie es bei Robert Lewandowski der Fall ist“, lässt der 66-Jährige wissen.

FC Bayern: Rummenigge lobt Haaland - Tür in München scheint wegen Lewandowski zu

Zweifellos sei der norwegische Stürmerstar in Diensten des BVB ein „super Talent und großer Spieler“. Speziell ein Wechsel im nächsten Transfersommer 2022 befinde sich jedoch nicht in den Planspielen des deutschen Rekordmeisters. Vielmehr könne der jetzige Münchner Goalgetter Robert Lewandowski „auf diesem Niveau noch zwei, drei Jahre absoluten Top-Fußball abliefern“, ist Rummenigge überzeugt.

Damit scheint ein Haaland-Transfer von Dortmund nach München nur dann realistisch, sollte der polnische Torjäger den deutschen Serienmeister wirklich verlassen. Zumindest meinen Beobachter, beim 33-Jährigen zuletzt einen Stimmungswechsel ausgemacht zu haben.

Plötzlich leichtfüßig im Dress des FC Bayern - auch gegen Wolfsburg: Stürmerstar Leroy Sané
Plötzlich leichtfüßig im Dress des FC Bayern - auch gegen Wolfsburg: Stürmerstar Leroy Sané. © MIS/Imago

Wer statt Haaland künftig (weiter) die Lorbeeren in der Angriffsreihe des FC Bayern einheimsen soll, ist Leroy Sané*. Der bekommt von Rummenigge ein dickes Sonderlob erteilt: „Er ist jetzt der Leroy Sané, der er vom Talent her sein muss, ein wunderbarer Spieler. Diese Leichtfüßigkeit, dieses Dribbling, dieser wunderbare Schuss mit links - jetzt ist er wirklich angekommen in München“, schwärmt der ehemalige FCB-Boss. Auch für einen gescheiterten Ex-Münchner hat Rummenigge ein Lob parat.

FCB: Sané endlich die erhoffte Verstärkung - Überragend auch in der Champions League

Sané, der im Sommer 2020 von Manchester City zum FC Bayern kam, wurde in sämtlichen 17 Hinrundenpartien der Münchner eingesetzt, in sechs Champions-League-Partien gelangen ihm fünf Treffer und fünf Assists: Der Hauptverdienst des Leistungsanstiegs gebührt Trainer Julian Nagelsmann - findet Rummenigge.

Der junge Coach (34) habe den Flügelstürmer von rechts nach links gezogen, außerdem würde Sané nun mehr taktische Freiheiten genießen und so noch mehr Torgefahr ausstrahlen. Der ebenfalls anwesende TV-Experte Marcel Reif pflichtet ihm bei und erklärt: „Es war eigentlich ein Jammer, wenn du siehst, dass er immer underperformed. Jetzt geht er auf den Platz und spielt mal normal, ist ein seriöser Fußballspieler und bietet ein bestimmtes Level an.“

Setzt der FC Bayern künftig also auf die Dienste von Leroy Sané, statt einen namhaften Erling Haaland von Borussia Dortmund loszueisen? Positionsgetreu sind die beiden Starstürmer zumindest nicht - das heißt, sie könnten auch Seite an Seite spielen. Die Frage nach einer Haaland-Zukunft beim FC Bayern lässt sich dem Vernehmen nach also erst beantworten, wenn Bayerns Nummer neun Robert Lewandowski den Klub verlässt. (PF mit Material des SID) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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