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FC Bayern vor dem Rückrunden-Start

Es gibt nur Platz für einen: Müller und James im tz-Taktik-Test

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James Rodriguez (l.) und Thomas Müller.

Thomas Müller oder James Rodriguez? Vor dieser Entscheidung steht Trainer Niko Kovac nach dem Katar-Trainingslager mehr denn je.

Doha -  Nach seinem Außenbandriss ist der Kolumbianer wieder im Vollbesitz seiner Kräfte – und wenn James fit ist und sich wohlfühlt, kann er ein Spiel im Alleingang entscheiden. Andererseits ist Müller aus dem vor der Winterpause erfolgreichen 4-2-3-1-System von Kovac nur schwer wegzudenken. Dementsprechend spannend wird der Konkurrenzkampf. Aber nicht zwangsläufig, wenn es nach Müller geht, der sagt: „Ich sehe es gar nicht so als Duell. Grundsätzlich stehe ich gerne mit James auf dem Platz.“ Komplimente statt Konkurrenzkampf!

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Müller: „James greift früher ein als ich“

Aber ist im Kovac-System überhaupt Platz für beide? „Das weiß ich nicht, das müsste man den Trainer fragen“, antwortet Müller zurückhaltend. Taktik-Experte Constantin Eckner von spielverlagerung.de sieht ein Duo Müller/James durchaus positiv; „Das ginge natürlich mit einem 4-2-3-1-System – wenn einer der beiden auf den Flügel ausweicht. Eine andere Variante wäre die Rückkehr zum 4-3-3 mit beiden auf den offensiven Zentralpositionen vor dem Sechser. Aber das wäre schon sehr offensiv und würde eigentlich dem widersprechen, was Kovac zuletzt praktizierte.“

Müller begründet seine Aussage so: „James ist ein Spieler, der deutlich früher ins Spiel eingreift mit Ball, als ich es jetzt tue. Er will schon an der Mittellinie den Ball am Fuß haben. Er ist einer, der die Bälle verteilt, wirklich Pässe spielt, die vielleicht sonst keiner hier spielt. Aber er hat jetzt nicht so den Drang, vorne mit rein zu gehen.“ Unter Jupp Heynckes hat James einige Male den offensiveren Part auf der Doppelsechs gespielt – und er beeindruckte nicht nur mit feiner Technik, sondern grätschte auch ordentlich was weg.

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Ist ein Tannenbaum-System vorstellbar?

Taktik-Experte Eckner kann sich das Duo James/Müller aber nur schwer vorstellen: „Die Hereinnahme von Leon Goretzka oder später Thiago hat der Mannschaft Stabilität gegeben. Vielleicht denkt Müller auch an ein Tannenbaum-System, dort gäbe es aber keinen Flügelstürmer. Also wäre kein Platz für Coman, Gnabry, Robben und Ribéry. Das erscheint sehr unwahrscheinlich. Eigentlich kämpfen Müller und James um ein und dieselbe Position in der Start­elf.“

bok

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