Mögliche Heynckes-Nachfolger

Ex-Profi Helmer: Dieser Trainer beim FC Bayern wäre „Hammer“

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Ex-Bayern-Verteidiger Thomas Helmer äußert sich in einem Interview zu den heißgehandelten Trainer-Kandidaten des Rekordmeisters.

Thomas Helmer glaubt nicht, dass Julian Nagelsmann schon bereit für die Trainer-Nachfolge beim FC Bayern ist. Zwei anderen Anwärtern räumt der Ex-Bayern-Verteidiger große Chancen ein.

München - Wer tritt im Sommer die Nachfolge von Jupp Heynckes an? Thomas Helmer, Ex-Profi des FC Bayern, hat zwei klare Favoriten auf das Traineramt beim deutschen Rekordmeister. Julian Nagelsmann zählt der 52-Jährige nicht dazu: „Hoffenheim erlebt gerade ein relativ kompliziertes Jahr, die Mannschaft hat mit Sebastian Rudy und Niklas Süle zwei wichtige Spieler verloren, in der Europa League läuft es nicht besonders, in der Bundesliga so okay. Nagelsmann muss zum ersten Mal eine schwierige Situation bewältigen. Da werden auch die Bayern genauer hinschauen“, sagte der ehemalige Nationalspieler der AZ.

Julian Nagelsmann trainiert derzeit die TSG Hoffenheim.

Helmer: „Jürgen Klopp könnte medial viel übernehmen“

Stattdessen findet Helmer, dass es „schon ein Hammer“ wäre, sollte tatsächlich Bundestrainer Joachim Löw nach der WM 2018 in Russland die sportlichen Geschicke beim FC Bayern übernehmen. Einem anderen Anwärter räumt der ehemalige Verteidiger große Chancen auf die Nachfolge von Jupp Heynckes ein: „Ich würde Jürgen Klopp nicht außer Acht lassen, wobei ich nicht weiß, ob er das will. Ich kann mir gut vorstellen, dass er mit den Bayern-Bossen harmonieren würde. Jürgen hat so viel Erfahrung, und er könnte medial viel übernehmen. Er weiß, wie das funktioniert, kennt die Erwartungshaltung.“

Die Favoriten? Joachim Löw und Jürgen Klopp gelten als heiße Anwärter auf den Trainerposten in München.

Auch zu der aktuellen sportlichen Lage in München äußert sich Thomas Helmer: Traut er dem FC Bayern unter Heynckes Chancen zu, eine ähnlich spektakuläre Saison wie in dessen vergangener Amtszeit hinzulegen? „Es wirkt so, als wäre die Situation aktuell kompliziert, schwieriger als in der Triple-Saison 2012/13. Ich habe es schon letztes Jahr gesagt: Die Bayern müssten jetzt eigentlich mal versuchen, den Umbruch einzuleiten. Für mich ist das bislang nicht so ganz geglückt, nur teilweise“, so Helmer weiter.

Der Ex-Abwehrrecke des FC Bayern nimmt Nationalspieler Jérôme Boateng in Schutz, der nach seiner langen Verletzungspause noch nicht wieder der Alte ist: „Man erwartet von ihm als Weltmeister sofort wieder Topleistungen, aber das konnte er gar nicht leisten. Jérôme muss langsam wieder herangeführt werden, konstant spielen, dann wird er seine Topform erreichen.“ Mit welchen Mitteln könnte Jupp Heynckes den FC Bayern München eigentlich zurück in die Erfolgsspur führen? Dazu sagt Helmer: „In einer Mannschaft braucht man Führungsspieler und eine Achse, sonst funktioniert es nicht. Ich bin sicher, dass Jupp bestimmte Vorstellungen hat, wen er dafür auswählt.“

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pf

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