FCB-Stürmer in der Kritik

Fan-Frust nach Unentschieden gegen Freiburg: Robert Lewandowski als Sündenbock

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Er vergab mehrere Großchancen zum 2:1 in Freiburg: Robert Lewandowski.

Wieder einen Treffer erzielt - und trotzdem heftig in der Kritik. Viele FCB-Fans im Netz nahmen Lewandowski auseinander.

München - Robert Lewandowski könnte in dieser Bundesliga-Saison zum vierten Mal Torschützenkönig werden - zum dritten Mal davon im Trikot des FC Bayern München. In der aktuellen Spielzeit traf er bereits 19-mal in der Liga. Allein in den vergangenen vier Bundesliga-Partien machte er sechs Buden. 

Eigentlich eine Traumbilanz. Doch obwohl der Pole auch beim Auswärtsspiel in Freiburg sein Tor erzielte (der 1:1-Ausgleich, tz-Note: 3), war er im Netz der große Sündenbock für viele FCB-Fans nach dem enttäuschendem Remis und dem Verlust der Tabellenführung an Borussia Dortmund. 

Wut auf Lewandowksi auf der Fanseite des FC Bayern

Von „Lewandowski Chancentod“ war in den Kommentarspalten auf der Fanseite des FC Bayern die Rede. „77. und 90. Minute: Lewandowski freistehend vor dem Torwart. Das ist der Unterschied zwischen einem guten und einem Weltklassespieler“, meckerte ein weiterer FCB-Fan. Diese Meinung wird von manchen geteilt: „Lewa Weltklasse? Wer so viel liegen lässt, kann nicht Weltklasse sein!“ Einige forderten einen gleichwertigen Stürmer, um Lewandowski Druck zu machen. 

„Warum wird dieser Lewandowski immer so gehyped. Der braucht 38 Chancen für ein Tor“, behauptete ein weiterer Fan. „Lewandowski sollte mal paar Überstunden machen und 1 gegen 1 trainieren. Das hält man ja nicht aus“, forderte ein Kommentator. 

Die ausgelassen Großchancen des polnischen Nationalstürmers waren auch auf Twitter ein Thema. Das Fußballmagazin FUMS twitterte gar sarkastisch: „Lewandowski heute bester Mann für den BVB“

Der Fan-Frust kann auch als Bestätigung für die Kritik von Fußball-Experte Didi Hamann am Stürmer gewertet werden. Der Sky-Experte hatte im Februar die Körpersprache des Angreifers kritisiert. Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic sprach daraufhin gar von einer „Kampagne“ vonseiten Hamanns. Dieser sei ein „Problem für Sky“. 

Auch wenn es in der Bundesliga unterm Strich für Lewandowski rund läuft: In den entscheidenden Spielen gegen den FC Liverpool im Champions League-Achtelfinale blieb er ungefährlich und erzielte in 180 Minuten keinen Treffer. Nun hat der FCB-Star an kommenden Wochenende gegen den BVB die Chance, in einem wichtigen Spiel seine Tore zu machen. Im Hinspiel ist ihm das geglückt, da knipste er doppelt gegen seinen Ex-Verein - am Ende gewannen die Dortmunder aber trotzdem mit 3:2. 

Die Bayern-Fans warten jetzt auf sein 200. Bundesligator - idealerweise gegen die Borussia. 

Stimmen zum Freiburg-Spiel: Kovac wütet nach Verlust von Platz eins - und zählt seine Spieler an

mag

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