Niko Kovac in der Kritik

„Die Meisterschaft ist mir egal“ - Bayern-Fans fordern im Netz Entlassung von Kovac

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Bayern-Trainer Niko Kovac steht in der Kritik. Einige Fans fordern seine Entlassung.

Auch wenn der FC Bayern noch alle Chancen aufs Double hat, stehen die Roten nach den jüngsten Ergebnissen in der Kritik. Einige Fans fordern die Entlassung von Trainer Niko Kovac.

München - Der FC Bayern steht nach dem spektakulären 5:4-Sieg gegen Heidenheim im Halbfinale des DFB-Pokals. Mit diesem Ergebnis und allen voran auch dem Spielverlauf (der FCB lag zur Pause zurück und verspielte binnen drei Minuten eine Zwei-Tore-Führung) hatten wohl die Wenigsten gerechnet. Auch wenn die Roten nach dem Platzverweis von Niklas Süle über weite Strecken der Partie zu zehnt agieren mussten, forderten viele dennoch ein souveräneres Auftreten des Rekordmeisters. „Das war nicht Bayern-Like“, konstatierte etwa Leon Goretzka. 

Vor dem Bundesliga-Gipfel: FC Bayern gegen Borussia Dortmund im Head-to-Head-Vergleich

Showdown am Samstagabend: Im Meisterschafts-Kracher trifft der FC Bayern auf Borussia Dortmund. Wem gelingt es, einen enorm wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft zu gehen. Wir haben beide Teams im Head-to-Head-Vergleich gegenübergestellt.
Showdown am Samstagabend: Im Meisterschafts-Kracher trifft der FC Bayern auf Borussia Dortmund. Wem gelingt es, einen enorm wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft zu gehen? Die Redaktion von tz.de* hat beide Teams im Head-to-Head-Vergleich gegenübergestellt. © dpa / Bernd Thissen
Manuel Neuer verpasste wegen einer Wadenverletzung die vergangenen beiden Spiele, gegen den BVB soll er aber wieder zwischen den Pfosten stehen. Der 33-Jähirge konnte seit seinem erneuten Fußbruch nicht mehr an sein früheres Leistungsniveau anknüpfen. Freilich ist der merhmalige Welttorhüter noch immer ein sehr guter Keeper, doch diese Saison verläuft für den Bayern-Kapitän alles andere als zufriedenstellend. Er konnte nur 58,2 Prozent aller Schüsse aufs Tor parieren – der schlechteste Wert aller Stammtorhüter.
Torhüter: Manuel Neuer verpasste wegen einer Wadenverletzung die vergangenen beiden Spiele, gegen den BVB soll er aber wieder zwischen den Pfosten stehen. Der 33-Jährige konnte seit seinem erneuten Fußbruch nicht mehr an sein früheres Leistungsniveau anknüpfen. Freilich ist der mehrmalige Welttorhüter noch immer ein sehr guter Keeper, doch diese Saison verläuft für den Bayern-Kapitän alles andere als zufriedenstellend. Er konnte nur 58,2 Prozent aller Schüsse aufs Tor parieren – der schlechteste Wert aller Stammtorhüter. © dpa / Federico Gambarini
Sein Gegenüber Roman Bürki hat sich in der jüngsten Vergangenheit vom Unsicherheitsfaktor zum starken Rückhalt entwickelt. Zwar patzte der Schweizer Nationalkeeper zuletzt gegen die Hertha, doch insgesamt spielt Bürki die beste Saison seiner Karriere. Der ehemalige Freiburger hat in dieser Spielzeit einen großen Anteil daran, dass der BVB enge Spiele so oft für sich entscheiden konnte. Mit 71,1 Prozent abgewehrten Torschüssen liegt Bürki ligaweit auf dem vierten Platz. Punkt für Dortmund - 0:1
Sein Gegenüber Roman Bürki hat sich in der jüngsten Vergangenheit vom Unsicherheitsfaktor zum starken Rückhalt entwickelt. Zwar patzte der Schweizer Nationalkeeper zuletzt gegen die Hertha, doch insgesamt spielt Bürki die beste Saison seiner Karriere. Der ehemalige Freiburger hat in dieser Spielzeit einen großen Anteil daran, dass der BVB enge Spiele so oft für sich entscheiden konnte. Mit 71,1 Prozent abgewehrten Torschüssen liegt Bürki ligaweit auf dem vierten Platz. Punkt für Dortmund - 0:1 © AFP / PATRIK STOLLARZ
Abwehr: Die Bayern-Defensive zeigte sich in dieser Saison vor allem in der Zentrale wackelig. Niklas Süle gelang es weder mit Jerome Boateng noch Mats Hummels konstant für Ruhe zu sorgen, zudem fehlte des Öfteren die richtige Zuordnung. Dafür ist der FCB auf den Außenverteidigerpositionen sehr gut aufgestellt, sodass die Bayern-Offensive in der Vorwärtsbewegung unterstützt werden kann. Gerade Kimmich (zwei Tore, zehn Vorlagen) sorgt dabei immer wieder für Torgefahr.
Abwehr: Die Bayern-Defensive zeigte sich in dieser Saison vor allem in der Zentrale wackelig. Niklas Süle gelang es weder mit Jerome Boateng noch Mats Hummels konstant für Ruhe zu sorgen, zudem fehlte des Öfteren die richtige Zuordnung. Dafür ist der FCB auf den Außenverteidigerpositionen sehr gut aufgestellt, sodass die Bayern-Offensive in der Vorwärtsbewegung unterstützt werden kann. Gerade Kimmich (zwei Tore, zehn Vorlagen) sorgt dabei immer wieder für Torgefahr. © dpa / Matthias Balk
Einen offensiv starken Außenverteidiger hätte eigentlich auch der BVB in seinem Kader. Doch Achraf Hakimi fällt nach einem Mittelfußbruch für den Rest der Saison aus. Auch in der Innenverteidigung plagen die Borussen personelle Probleme, der Einsatz von Abdou Diallo ist fraglich. Weil neben dem starken Manuel Akanji wohl der zwar gute, aber unerfahrenere Dan-Axel Zagadou (19) verteidigen wird und der FCB auf den Außen stärker besetzt ist, geht der Punkt an die Münchner - 1:1
Einen offensiv starken Außenverteidiger hätte eigentlich auch der BVB in seinem Kader. Doch Achraf Hakimi fällt nach einem Mittelfußbruch für den Rest der Saison aus. Auch in der Innenverteidigung plagen die Borussen personelle Probleme, der Einsatz von Abdou Diallo ist fraglich. Weil neben dem starken Manuel Akanji wohl der zwar gute, aber unerfahrenere Dan-Axel Zagadou (19) verteidigen wird und der FCB auf den Außen stärker besetzt ist, geht der Punkt an die Münchner - 1:1 © dpa / Swen Pförtner
Mittelfeld: Der FC Bayern verfügt eigentlich über die perfekte Mischung aus zweikampf- (Javi Martinez) und spielstarken zentralen Mittelfeldspielern (Thiago, James). Irgendwo dazwischen haben die Roten auch noch den passsicheren Leon Goretzka. In dieser Saison konnte der Rekordmeister diese Qualität aber nicht immer auf den Platz bringen, vor allem das Offensivspiel wirkte oft behäbig. Auf den Außenpositionen braucht der FCB dringend Verstärkung. Serge Gnabry glänzt zwar in dieser Spielzeit, auf der anderen Seite kann ein oft verletzter Kingsley Coman allerdings nicht adäquat ersetzt werden.
Mittelfeld: Der FC Bayern verfügt eigentlich über die perfekte Mischung aus zweikampf- (Javi Martinez) und spielstarken zentralen Mittelfeldspielern (Thiago, James). Irgendwo dazwischen haben die Roten auch noch den passsicheren Leon Goretzka. In dieser Saison konnte der Rekordmeister diese Qualität aber nicht immer auf den Platz bringen, vor allem das Offensivspiel wirkte oft behäbig. Auf den Außenpositionen braucht der FCB dringend Verstärkung. Serge Gnabry glänzt zwar in dieser Spielzeit, auf der anderen Seite kann ein oft verletzter Kingsley Coman allerdings nicht adäquat ersetzt werden. © dpa / Matthias Balk
Der BVB hat mit Thomas Delaney und Axel Witsel ebenfalls ein extrem zweikampfstarkes und passsicheres Mittelfeld in seinen Reihen. Im offensiven Mittelfeld spielt mit Marco Reus (17 Tore, sechs Vorlagen) der wohl im Moment beste Spieler der Bundesliga. Der Kapitän hat als Führungsspieler und Identifikationsfigur einen maßgeblichen Anteil am BVB-Aufschwung. Auf den Außenpositionen wirbelt allen voran Youngster Jadon Sacho (19; acht Tore, 13 Vorlagen). Zudem hat die Borussia einen wiedererstarkten Mario Götze im Kader, der zwar nicht zu den absoluten Stammspielern gehört, nach schwierigen Zeiten allerdings wieder Freude am Fußball zu haben scheint. Der BVB entscheidet das Duell im Mittelfeld insgesamt knapp für sich - 1:2
Der BVB hat mit Thomas Delaney und Axel Witsel ebenfalls ein extrem zweikampfstarkes und passsicheres Mittelfeld in seinen Reihen. Im offensiven Mittelfeld spielt mit Marco Reus (17 Tore, sechs Vorlagen) der wohl im Moment beste Spieler der Bundesliga. Der Kapitän hat als Führungsspieler und Identifikationsfigur einen maßgeblichen Anteil am BVB-Aufschwung. Auf den Außenpositionen wirbelt allen voran Youngster Jadon Sacho (19; acht Tore, 13 Vorlagen). Zudem hat die Borussia einen wiedererstarkten Mario Götze im Kader, der zwar nicht zu den absoluten Stammspielern gehört, nach schwierigen Zeiten allerdings wieder Freude am Fußball zu haben scheint. Der BVB entscheidet das Duell im Mittelfeld insgesamt knapp für sich - 1:2 © dpa / Bernd Thissen
Robert Lewandowski ist ein Weltklasse-Stürmer. Die Statistik des besten Scorers der Liga (19 Tore, sieben Vorlagen) spricht für sich. Der Pole ist in der Offensive der Münchner trotz immer mal wieder aufkommender Wechselgerüchte kaum wegzudenken. Der FCB kann sich glücklich schätzen, Lewandowski in seinen Reihen zu haben.
Robert Lewandowski ist ein Weltklasse-Stürmer. Die Statistik des besten Scorers der Liga (19 Tore, sieben Vorlagen) spricht für sich. Der Pole ist in der Offensive der Münchner trotz immer mal wieder aufkommender Wechselgerüchte kaum wegzudenken. Der FCB kann sich glücklich schätzen, Lewandowski in seinen Reihen zu haben. © dpa / Matthias Balk
In Dortmund stürmt mit Paco Alcacer (16 Tore) der - gemeinsam mit Frankfurts Luka Jovic - zweiterfolgreichste Torjäger der Liga. Der Spanier zeigte sich dabei allen voran als Joker eiskalt vor der Kiste des Gegners. An das Niveau von Lewandowksi kommt er allerdings nicht heran, zudem ist sein Einsatz wegen einer Arm-Verletzung ohnehin fraglich. Fällt Paco aus, agiert wohl Götze als hängende Spitze. So oder so: Punkt für Bayern - 2:2
In Dortmund stürmt mit Paco Alcacer (16 Tore) der - gemeinsam mit Frankfurts Luka Jovic - zweiterfolgreichste Torjäger der Liga. Der Spanier zeigte sich dabei allen voran als Joker eiskalt vor der Kiste des Gegners. An das Niveau von Lewandowksi kommt er allerdings nicht heran, zudem ist sein Einsatz wegen einer Arm-Verletzung ohnehin fraglich. Fällt Paco aus, agiert wohl Götze als hängende Spitze. So oder so: Punkt für Bayern - 2:2 © dpa / Ina Fassbender
Trainer: Niko Kovac hat in seiner ersten Saison als Coach des FC Bayern nicht immer einen leichten Stand. Gerade in der Hinrunde stand der ehemalige kroatische Nationaltrainer vermehrt in der Kritik. Den größten Erfolg seiner noch jungen Trainerkarriere konnte Kovac ausgerechnet gegen die Bayern feiern, im Pokalfinale 2018 gewann er mit Eintracht Frankfurt 3:1 gegen den FCB. Ein Jahr zuvor stand er mit den Hessen ebenfalls im Finale, scheiterte jedoch an Borussia Dortmund.
Trainer: Niko Kovac hat in seiner ersten Saison als Coach des FC Bayern nicht immer einen leichten Stand. Gerade in der Hinrunde stand der ehemalige kroatische Nationaltrainer vermehrt in der Kritik. Den größten Erfolg seiner noch jungen Trainerkarriere konnte Kovac ausgerechnet gegen die Bayern feiern, im Pokalfinale 2018 gewann er mit Eintracht Frankfurt 3:1 gegen den FCB. Ein Jahr zuvor stand er mit den Hessen ebenfalls im Finale, scheiterte jedoch an Borussia Dortmund. © dpa / Matthias Balk
Bei denen hat seit Sommer 2018 Lucien Favre das Sagen an der Seitenlinie. Der Schweizer ist in der Bundesliga kein Unbekannter. 2008/09 verschaffte er Hertha BSC zu einem starken vierten Platz. Anschließend rettete er Borussia Mönchengladbach zunächst vor dem Abstieg, um die "Fohlen" später nach 37 Jahren wieder in die Königsklasse zu führen. Zuletzt trainierte Favre den französischen Erstligisten OGC Nizza, mit dem er in seiner Premierensaison direkt den dritten Platz belegte. Im Trainerduell setzt sich für uns Favre durch, obwohl er bisher keine Titel außerhalb seiner Heimat vorzuweisen hat: Endstand - 2:3 aus Bayern-Sicht.
Bei denen hat seit Sommer 2018 Lucien Favre das Sagen an der Seitenlinie. Der Schweizer ist in der Bundesliga kein Unbekannter. 2008/09 verschaffte er Hertha BSC zu einem starken vierten Platz. Anschließend rettete er Borussia Mönchengladbach zunächst vor dem Abstieg, um die "Fohlen" später nach 37 Jahren wieder in die Königsklasse zu führen. Zuletzt trainierte Favre den französischen Erstligisten OGC Nizza, mit dem er in seiner Premierensaison direkt den dritten Platz belegte. Im Trainerduell setzt sich für uns Favre durch, obwohl er bisher keine Titel außerhalb seiner Heimat vorzuweisen hat: Endstand - 2:3 aus Bayern-Sicht. © dpa / Marius Becker

Vor allem von den Bayern-Fans hagelte es deutliche Kritik. Über die sozialen Netzwerke wurde heftig diskutiert. Im Mittelpunkt der Debatte: Bayern-Coach Niko Kovac. Bereits während der Partie gegen Heidenheim trendete der Hashtag „Kovacout“, mit dem die User die Entlassung des erst vor der Saison installierten Trainers forderten. Auch am Tag nach dem Spiel sparten einige Anhänger des Rekordmeisters nicht mit Kritik am Kroaten. Sollte der FC Bayern im Meisterschafts-Showdown am Samstag gegen Dortmund nicht gewinnen, könnten die Stimmen von Kovacs Gegnern womöglich erneut lauter werden. 

Einige Kovac-Kritiker - dem Profilbild nach als Bayern-Fans einzuordnen - schreiben sogar, dass sie auf die siebte Meisterschaft infolge verzichten würden, wenn in diesem Fall der Trainer vor die Tür gesetzt würde. Harter Tobak!

„Kovacout“: Bayern-Trainer nicht erst seit dem Heidenheim-Spiel in der Kritik

Seit Amtsantritt wird Kovac von einigen Bayern-Fans kritisch beäugt. Die zu Beginn noch sehr vereinzelt auftretenden Stimmen gegen den Kroaten wurden im Laufe der Saison kontinuierlich lauter. Nach der Herbstkrise mit vier sieglosen Spielen in Serie (1:1 gegen Augsburg, 0:2 bei Hertha BSC, 1:1 gegen Ajax Amsterdam, 0:3-Klatsche zuhause gegen Mönchengladbach) geriet der Ex-Profi enorm unter Beschuss. 

Der FCB schien sich daraufhin rehabilitiert zu haben, doch nach den peinlichen Heimauftritten gegen den SC Freiburg (1:1) und Fortuna Düsseldorf (3:3) gewannen die Kritiker des Bayern-Coaches erneut an Argumenten. 

Aufholjagd zu Jahresbeginn verschafft Kovac Ruhe

Daraufhin beruhigte sich die angespannte Lage beim Rekordmeister - durch konstant gute Leistungen sowie einigen Patzern von Spitzenreiter Borussia Dortmund gelang es den Münchnern, den zwischenzeitlichen Rückstand von neun Punkten auf den BVB aufzuholen und zwischenzeitlich sogar an der Tabellenspitze zu thronen. Nach der Niederlage in Leverkusen (1:3) und allem voran dem (verdienten) Ausscheiden aus der Champions League gegen Liverpool, avancierte Kovac -  als Hauptverantwortlicher für die sportliche Misere ausgemacht - allerdings erneut zur Zielscheibe der Kritiker. 

Manche Fans verteidigen Kovac auch

Bei aller Kritik an Niko Kovac gilt es auch zu erwähnen, dass es viele Bayern-Fans gibt, die den sympathischen Coach mit FCB-Vergangenheit verteidigen. Ob sie das auch noch tun, wenn die Münchner den Kracher gegen Dortmund verlieren oder am Ende der Spielzeit gar komplett ohne Titel dastehen sollten, bleibt fraglich.

Wir wollen von Ihnen wissen, wie sie zur aktuellen Lage auf der Trainerposition einschätzen. Ist Niko Kovac noch der Richtige?

as

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