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Die zwei Mannschaften der Stunde

Bayern und Barcelona: Europa zittert vor den beiden FCBs

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Der FC Barcelona (l.) und der FC Bayern marschieren durch die Champions League. Fußball-Europa zittert ...

München - Gibt es im internationalen Fußballgeschäft dieser Tage etwas zu bestaunen, dann ist folgende Abkürzung meistens nicht weit: FCB. Bayern und Barca rocken Europa!

In Spanien ballert sich der FC Barcelona momentan durch die Primera Division (4:0 bei Real Madrid) und Europa (6:1 gegen AS Rom), hierzulande häckselt der FC Bayern die nationale (3:1 auf Schalke) und internationale Konkurrenz (4:0 gegen Piräus) klein. Sind diese beiden Mannschaften aktuell das Maß aller Dinge? „In der aktuellen Verfassung vielleicht schon“, so Thomas Müller. „Aber die Achtel- und Viertelfinals sind ja erst im neuen Jahr.“ Bis dahin kann Real Madrid wieder aufgetaut sein. Und St. Petersburg, derzeit ohne Punktverlust in der CL, gibt’s ja auch. Dennoch: Gezittert wird aktuell nur vor FCB. Wer am Ende die Nase vorn hat? Der tz-Check:

Wer besitzt das größere Steigerungspotenzial?

Jetzt alles abschießen ist ja schön und gut, aufs Ganze geht’s aber erst im Frühjahr 2016. Und nur wer sich bis dahin noch mal bedeutend steigern kann, hat am Ende die Nase vorn. Gute Karten hierfür hat Barça. Warum? Weil sie ab Januar endlich auf die zwei Top-Transfers Aleix

Vidal und Arda Turan zählen können, die noch bis Ende 2015 infolge einer Transfersperre der FIFA passen müssen. Moises Llorens, Barça-Reporter bei der spanischen Sportzeitung As: „Man muss sich ernsthaft fragen, wo das Limit dieser Truppe ist, wenn man ihr jetzt noch zwei Kaliber wie Turan und Vidal hinzufügt. Und lasst uns einen nicht vergessen: Messi! Nach zwei Monaten Verletzungspause kickt der noch auf Standgas.“ Und die Bayern? Können sich auf Ribéry und Thiago freuen, die die Mannschaft auch nicht unbedingt schlechter machen.

Wo liegen die Stärken, wo die Schwächen beider Teams?

Ein Blick auf die aktuellen Tabellen der Bundesliga und der Primera Division und die absolute Stärke springt einem sofort ins Auge: die Torgefahr! Barcelona hat in zwölf Spielen insgesamt 29 Hütten erzielt – macht einen Durchschnitt von 2,4 Kisten pro Partie. Der deutsche FCB kommt sogar auf 40 Tore in 13 Spielen, was einen Schnitt von 3,1 ergibt. „Bayern walzt Olympiacos mit fünf Stürmern nieder“, schrieb die Marca, nachdem Pep Guardiola gegen Piräus in Costa, Coman, Lewandowski, Müller und Robben erstmals fünf Offensive in der Startelf gebracht hatte. Doch wie sagt Müller: „Wir leben auch von den Leuten, die hinter uns stehen.“ Sprich von Kickern wie Alonso oder Vidal, bei BarÇa Iniesta oder Busquets. Schwächen? So gut wie nicht vorhanden!

Wo sind Unterschiede, wo Gemeinsamkeiten zu erkennen?

Der erste Unterschied fällt sofort auf, wenn man beide Truppen spielen sieht. Ihr Spiel ist auf sorgfältiges Passverhalten und individuelle Klasse ausgelegt, was auch an der Philosophie beider Trainer liegt. Sowohl Pep Guardiola als auch Luis Enrique achten sehr auf die Details und richten ihre Mannschaften stets auf Angriff aus, was sich bei Barça in pfeilschnellen Kontern äußert. Ein kleiner, aber feiner Unterschied: Wer steht hinten drin? Bei Bayern ist das ausnahmslos Neuer, bei den Katalanen wechseln sich Bravo (Liga) und ter Stegen (CL) ab.

Wie sah es im Vorjahr aus?

Da steckten die Blaugrana im November in einer schweren Krise. Nach zwei Niederlagen in Folge gegen Real (1:3) und Vigo (0:1) wackelte Luis Enrique, Messi hatte Probleme mit dem Trainer. Die Bayern hingegen ballerten sich durch die Liga, konnten das Niveau aber nicht halten und gingen im CL-Halbfinale 0:3 unter. Daher warnt Müller bereits jetzt: „Wenn es darauf ankommt, muss man so weit sein!“ Allerdings musste Bayerns damals auch auf Alaba, Robben und Ribéry verzichten. 2013, als die Münchner ins Finale vom Wembley einzogen, war bei den Katalanen Messi nicht auf der Höhe. Vielleicht kommt es ja dieses Jahr zum großen Fight ohne Verletzte!

José Carlos Menzel Lopez

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