Erfolgstrainer übt Kritik

Magath: "Götze hat den Wechsel nach München unterschätzt"

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Trotz aller Kritik glaubt Felix Magath (l.), dass sich Mario Götze nun beim FC Bayern durchsetzen wird.

München - Mario Götze und der FC Bayern - noch immer funktioniert diese Verbindung nicht, wie sie soll. Findet zumindest Felix Magath. Für seine Einschätzung nennt der Meistertrainer mehrere Gründe.

Mit zwei Torvorlagen lieferte Mario Götze seinen nicht unerheblichen Beitrag zum 5:1-Erfolg der Bayern gegen den VfL Wolfsburg. Allerdings stand der WM-Final-Torschütze wieder nicht im Fokus - alles konzentrierte sich verständlicherweise auf den Fünffachtorschützen Robert Lewandowski. Ein Umstand, der beim FC Bayern vorkommen kann, angesichts der Star-Dichte im Kader des deutschen Rekordmeisters.

Magath: Götze will nicht nur einer von vielen sein

Für Felix Magath, der mit den Bayern 2005 und 2006 zwei Mal in Folge das Double aus Meisterschaft und Pokal holte, ist das das Hauptproblem, warum Götze in München unter Trainer Pep Guardiola noch immer nicht den endgültigen Durchbruch geschafft hat. "Aus meiner Sicht hat er seinen Wechsel von Dortmund nach München unterschätzt", sagt Magath im Interview mit der "Sport Bild". Der Erfolgscoach erklärt: "Der FC Bayern ist ein anderer Verein als Borussia Dortmund. Es gibt viele Spieler, die Schwierigkeiten hatten, in München Fuß zu fassen. Gerade einer wie Götze, der beim BVB der Star war, hat aus meiner Sicht die Schwierigkeit gehabt, beim FC Bayern 'nur' einer von zahlreichen Stars zu sein."

Magath ist außerdem der Ansicht, dass Götze auch in der Nationalmannschaft nicht restlos überzeugt hat. "Er hat im WM-Finale das entscheidende Tor erzielt, aber ansonsten waren seine Auftritte bei der WM nicht besonders gut, oder? Und auch jetzt spielt er lange nicht so dominant wie als Spieler beim BVB", findet der 61-Jährige.

Positiver Blick in die Zukunft

Neben der "Star-Problematik" hat Magath noch weitere Gründe ausgemacht, warum der offensive Mittelfeldspieler nach wie vor kein absoluter Stammspieler ist: fehlendes Vertrauen und mangelnde Leistung. Guardiola habe nicht so auf ihn gesetzt, wie es Götze gewohnt war, findet Magath und stellt außerdem fest, "dass seine Auftritte auch nicht verheißungsvoll waren".

Doch Magath findet auch lobende und blickt optimistisch in die Zukunft, was die Verbindung Götze und Bayern angelangt. Magath glaubt, dass sich der 23-Jährige "jetzt an die Situation bei Bayern gewöhnt hat und nun auf dem Weg ist, seine alte Form zu finden".

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