Trainingslager im Golfstaat

Heynckes: FC Bayern fliegt wieder nach Katar

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Jupp Heynckes haftet ja das Image des lieben Traineropas an, ob das so stimmt?

Jupp Heynckes haftet ja das Image des lieben Traineropas an, der neue alte Trainer des FCB kann aber auch sehr bestimmt sein, wie er am Freitag unter Beweis stellte.

München - Thema bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtssspiel der Roten am Samstag in Hamburg (wir berichten im Live-Ticker): die Planungen des Rekordmeisters für die sehr kurze Winterpause – die Rückrunde startet schon am 12. Januar – und das alljährliche Trainingslager in Katar. Fliegt der FCB dieses Jahr erneut hin? Und wenn ja: Wie lange?

Heynckes dazu klipp und klar: „Ich habe zwei Szenarien im Kopf: einmal, wenn wir im Pokal weiterkommen (bei einem Sieg gegen RB kommenden Mittwoch würde das anschließende Pokal-Achtelfinale dann am 19. und 20. Dezember stattfinden, d. Red.), einmal, wenn wir ausscheiden sollten. Natürlich hat der FC Bayern eine Verpflichtung, nach Katar zu fliegen. Aber das wird dann so gemacht, wie ich das für richtig halte.“

Katar ist ein umstrittenes Ziel

Pikant dabei: Don Jupp spricht von einer „Verpflichtung“ des FCB gegenüber dem aufgrund der Menschenrechtssituation höchst umstrittenen Katar, wohingegen vonseiten der Bosse an der Säbener Straße stets zu hören war, dass das Trainingslager auf Wunsch der Spieler und des Trainers aufgrund der guten Bedingungen am Golf abgehalten werde. Eine vertragliche Vereinbarung des FCB ist bislang lediglich mit dem Flughafen in Doha bekannt, der aktuell zu den Platin Partnern des Rekordmeisters zählt und auch als Ärmelsponsor agiert.

Anfang Januar war der FC Bayern zum siebten Mal im umstrittenen Wüsten-Emirat Katar. Das stört viele. Zurecht?

Wie auch immer es letzten Endes auch kommt, recht lange will sich Heynckes so oder so nicht in Katar aufhalten. „Ja“, sagte der Trainer auf die Frage, ob er denn den Aufenthalt in der Aspire Academy bestätigen könne, fügte im nächsten Satz aber an: „Nicht mehr zehn Tage.“

Relativ eindeutig äußerte sich der 72 Jahre alte Fußballlehrer auch zu den Gerüchten über eine mögliche Verlängerung seines bis Sommer 2018 laufenden Vertrags. „Wenn ich sage, dass ich das interimsmäßig bis Sommer übernehme, dann ist das auch so“, so der Cheftrainer der Roten am Freitag. Und weiter: „Normalerweise übernimmt ein Trainer in meinem Alter nicht so eine riesige Aufgabe. Es ist ganz klar vereinbart bis Sommer – und sonst nichts.“

Bis dahin wird aber gemacht, was Jupp befiehlt. Punkt. 

Das sagt „Don Jupp“ vor dem Auswärtsspiel in Hamburg: Hier gibt es nochmal den Live-Ticker zur PK am Freitag zum Nachlesen.

lop

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