Kicker äußert sich

Weil er nicht spielen durfte? Ribéry fährt noch während des Spiels mit Taxi davon

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Franck Ribéry - hier beim Spiel gegen Hoffenheim - saß auch gegen Leverkusen auf der Bank. 

Noch während das Spiel zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen lief, hat sich Franck Ribéry aus dem Staub gemacht. Der Kicker äußerte sich zu seiner Aktion.

Update vom 12. November 2018: Eklat um Spieler des FC-Bayern München: Nach der Dortmund-Pleite soll Franck Ribery den TV-Experten Patrick Guillou geschlagen haben.

München - Manch einer mag es als unsportliche Aktion sehen, doch er wird seine Gründe gehabt haben: Noch während die Bundesliga-Partie zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen lief, hat sich Franck Ribéry an der Allianz Arena ein Taxi genommen und ist weggefahren. Das berichtet die Bild.

Was war geschehen? Ribéry war am dritten Spieltag von Trainer Niko Kovac nur auf die Bank gesetzt und auch nicht eingewechselt worden. Dazu muss gesagt werden, dass zwei Auswechslungen des Bayern-Trainers auf Verletzungen beruhten. Zuerst musste der verletzte Corentin Tolisso in der 40. Minute ersetzt werden. Für ihn kam James. In der 83. Minute musste Kovac dann den nächsten Ausfall verkraften: Nach einem üblen Foul durch Karim Bellarabi war das Spiel auch für Rafinha vorbei. Für den Brasilianer schickte Kovac David Alaba aufs Feld. Insgesamt die dritte Auswechslung an diesem Spieltag für den FC Bayern - und damit die Gewissheit für Ribéry, dass er gegen Leverkusen nicht mehr zum Einsatz kommen werde. 

Franck Ribéry lässt es sich nach dem Abschied aus München erst einmal gut gehen: Er schickte ein Rap-Video an seine Fans, in dem er auf sehr dicke Hose macht.

FC Bayern: Ribéry äußert sich zu seiner frühen Abfahrt

Ribéry verschwand also in der 83. Minute gemeinsam mit Rafinha in der Kabine und tauchte auch nicht wieder auf. Wie die Bild (Artikel befindet sich hinter der Bezahlschranke) berichtet, soll sich der Flügelflitzer daraufhin am Spieler-Ausgang ein Taxi genommen haben und davongefahren sein. Noch vor Abpfiff des Spiels. Ein Zeichen an den Trainer, der ihn nicht hatte spielen lassen? Offenbar nicht. Das Boulevardblatt erreichte Ribéry noch am Samstagabend, und da klärte der Franzose auf: „Es hatte nichts mit dem Spiel zu tun. Ich bin überhaupt nicht sauer, dass ich nicht gespielt habe. Alles war mit dem Trainer abgesprochen.“ 

Der frühzeitige Abgang von Ribéry bleibt also geheimnisvoll - doch zumindest scheint es keinen Knatsch zwischen Spieler und Trainer zu geben. Am Ende triumphierte übrigens der FC Bayern mit 3:1 über Bayer Leverkusen. Den Treffer zum Endstand durch James (89.) bekam Ribéry aber nicht mehr live im Stadion mit.

Franck Ribéry ist nach dem Wirbel ums Gold-Steak völlig ausgerastet

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