Auch Benatia fällt verletzt aus 

Ribérys Leidensgeschichte geht weiter 

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Wie geht es weiter? Seit März ist Franck Ribéry zum Zuschauen verdammt - und das bleibt vorerst auch so.

München - Seit März fehlt Franck Ribéry dem FC Bayern. Ein Ende der Verletzungsmisere ist dabei nicht in Sicht. Probleme macht erneut das lädierte Sprunggelenk.

Franck Ribéry ist in diesen Tagen wirklich nicht zu beneiden. Während seine Bayern von Sieg zu Sieg eilen, ist der 32-Jährige Franzose zum Zuschauen verdammt - und das seit Monaten. Zur Erinnerung: Alles fing im vergangenen März mit ein paar Tagen Pause wegen einer harmlosen Blessur an. Doch seitdem ist Ribéry außen vor, hat seit rund fünf Monaten kein Pflichtspiel mehr bestritten.

Diese Woche wird der Bayern-Star erneut am lädierten Sprunggelenk untersucht. Hoffnung auf eine baldiges Comeback bestehe nicht, wie  Matthias Sammer dem Kicker verriet. "Es geht nicht richtig voran", so der Sportvorstand der Bayern. Nun sollte eine Reha in Donaustauf in der vergangenen Woche Besserung bringen - mental wie körperlich. Doch es kam anders.

Eine einzige Katastrophe sei diese Verletzung, meinte der pfeilschnelle Franzose schon im Juni. Beim einstigen Spaßvogel ist die Laune im Keller - verständlicherweise. Denn auch die Reha erzielte nicht die erhoffte Wirkung. Stattdessen geht die Leidensgeschichte weiter, Ribéry klagt wieder über Schmerzen.

Bei Benatia vermutet Sammer "keine kleine Verletzung" 

Doch nicht nur der Flügelflitzer bereitet den Bayern Sorgen. Auch Mehdi Benatia wird für das kommende Spiel gegen Leverkusen definitiv ausfallen. Schuld ist eine Muskelblessur, die sich der Marokkaner im Spiel gegen Hoffenheim zugezogen hat. Die Medienberichte zur Schwere der Verletzung unterschieden sich: Während der Kicker berichtet, dass er schon nach der Länderspielpause wieder einsatzbereit sein wird, geht die französische Zeitung L'Equipe von einer vierwöchigen Zwangspause aus. "Ich glaube nicht, dass es nur eine kleine Verletzung ist", sagte Sammer. Es bleibt zu hoffen, dass Benatia eine ähnliche Leidensgeschichte wie Ribéry erspart bleibt. 

Lukas Praller

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