In der Champions League 

Robben warnt: "Gegen Eindhoven wird es auch schwer"

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Arjen Robben kennt seinen Ex-Klub gut - und warnt die Bayern deshalb vor Eindhoven.

München - Drei Spiele in Serie ohne Sieg - für den FC Bayern ein seltenes Ereignis. Nach dem Unentschieden gegen Frankfurt wartet auf den FCB nun die PSV - und vor der warnt einer, der Eindhoven gut kennt: Arjen Robben.

Ernüchterung, Unzufriedenheit, Ärger – die schwache Leistung des FC Bayern in Frankfurt verursachte Gefühle, die der Rekordmeister aus dem Ligabetrieb fast nicht mehr kannte. Der Auslöser: die fehlende Einstellung. Viel Zeit bleibt Carlo Ancelotti nicht, um den Willen seiner Stars wieder zu wecken. Am Mittwoch geht es in der Champions League weiter. Und für die Bayern muss es heißen: Volle Power gegen die PSV!

Neben einer anderen Einstellung setzt der Italiener dann auch auf anderes Personal. „Ich werde Wechsel im Team vornehmen“, kündigte der 57-Jährige bereits an. Denn auch wenn die Roten klarer Favorit gegen die PSV Eindhoven sind, ein Spaziergang wird es nicht. Das rief Arjen Robben seinen Teamkollegen vorsichtshalber schon einmal ins Gedächtnis. „Gegen Eindhoven wird es auch schwer“, warnte der Holländer vor seinem Ex-Klub. Von 2002 bis 2004 ging Robben für die PSV auf Torejagd, erzielte in 70 Spielen 21 Treffer, bevor seine Weltkarriere mit dem Wechsel zum FC Chelsea Fahrt aufnahm. Er erwartet einen ganz anderen Auftritt von sich und seinen Mitspielern. „Wenn wir so spielen wie gegen Frankfurt, dann wird es gegen jeden Gegner schwer. Darüber müssen wir uns klar werden.“

Rummenigge: "Müssen andere Gangart einlegen"

Nach der 0:1-Niederlage gegen Atlético Madrid stehen die Münchner am dritten Gruppenspieltag schon leicht unter Druck. Ein Sieg muss her, will man den Anschluss an die Spanier im Kampf um den Gruppensieg nicht verlieren. „Da müssen wir ganz schnell eine andere Gangart hinlegen. Sonst werden wir Probleme bekommen“, richtete auch Karl-Heinz Rummenigge seinen Blick schon auf die CL-Partie und nahm die Mannschaft in die Pflicht. „Das entscheidende Kriterium ist, dass wir anders auftreten als in der ersten Halbzeit in Frankfurt.“

Das sind die CL-Gruppengegner des FC Bayern

In der Gruppenphase der Champions-League-Saison 2016/2017 trifft der FC Bayern auf Atlético Madrid, PSV Eindhoven und FK Rostow. Wir stellen Ihnen die drei europäischen Klubs vor.
In der Gruppenphase der Champions-League-Saison 2016/2017 trifft der FC Bayern auf Atlético Madrid, PSV Eindhoven und FK Rostow. Wir stellen Ihnen die drei europäischen Klubs vor. © dpa
Es kommt zur Wiederauflage des CL-Halbfinals der Saison 2015/2016. Damals setzte sich Atlético Madrid gegen den deutschen Rekordmeister durch.
Es kommt zur Wiederauflage des CL-Halbfinals der Saison 2015/2016. Damals setzte sich Atlético Madrid gegen den deutschen Rekordmeister durch. © dpa
Star der "Colchoneros" ist der Franzose Antoine Griezmann. Der 25-Jährige hat einen Marktwert von 80 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de).
Star der "Colchoneros" ist der Franzose Antoine Griezmann. Der 25-Jährige hat einen Marktwert von 80 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de). © picture alliance / dpa
Seit 2011 coacht der Argentinier Diego Simeone den Klub aus Madrid. Der 46-Jährige führte Atlético zweimal ins CL-Finale und zu einer spanischen Meisterschaft.
Seit 2011 coacht der Argentinier Diego Simeone den Klub aus Madrid. Der 46-Jährige führte Atlético zweimal ins CL-Finale und zu einer spanischen Meisterschaft. © dpa
Auch der niederländische Meister PSV Eindhoven wurde der Gruppe des FC Bayern zugelost. In der vergangenen Saison schied PSV im Achtelfinale aus. Gegner damals: Atlético Madrid.
Auch der niederländische Meister PSV Eindhoven wurde der Gruppe des FC Bayern zugelost. In der vergangenen Saison schied PSV im Achtelfinale aus. Gegner damals: Atlético Madrid. © picture alliance / dpa
Wertvollster Spieler des Klubs ist Kapitän Luuk de Jong. Der 25-Jährige spielte von Juli 2012 bis Januar 2014 für Borussia M'gladbach und ist 10 Millionen Euro wert (Quelle: transfermarkt.de).
Wertvollster Spieler des Klubs ist Kapitän Luuk de Jong. Der 25-Jährige spielte von Juli 2012 bis Januar 2014 für Borussia M'gladbach und ist 10 Millionen Euro wert (Quelle: transfermarkt.de). © picture alliance / dpa
Phillip Cocu spielte während seiner aktiven Fußballer-Karriere insgesamt sieben Jahre beim PSV Eindhoven (mit Unterbrechungen). Seit 2013 steht er nun an der Seitenlinie.
Phillip Cocu spielte während seiner aktiven Fußballer-Karriere insgesamt sieben Jahre beim PSV Eindhoven (mit Unterbrechungen). Seit 2013 steht er nun an der Seitenlinie. © picture alliance / dpa
Auf dem Weg in die Champions-League-Gruppenphase schaltete FK Rostow Ajax Amsterdam aus. Nach Hin- und Rückspiel stand es 5:2 für das Team aus Russland. Nun geht es gegen Bayern, Atlético und Eindhoven.
Auf dem Weg in die Champions-League-Gruppenphase schaltete FK Rostow Ajax Amsterdam aus. Nach Hin- und Rückspiel stand es 5:2 für das Team aus Russland. Nun geht es gegen Bayern, Atlético und Eindhoven. © dpa
Einen wirklichen Star hat Rostow nicht. Doch der wohl bekannteste Profi im Kader ist der kolumbianische Nationalspieler Christian Noboa (Marktwert: 6 Millionen Euro, Quelle: transfermarkt.de).
Einen wirklichen Star hat Rostow nicht. Doch der wohl bekannteste Profi im Kader ist der kolumbianische Nationalspieler Christian Noboa (Marktwert: 6 Millionen Euro, Quelle: transfermarkt.de). © dpa
Cheftrainer des russischen Vereins ist der 39-jährige Dmitri Kirichenko (seit August 2016).
Cheftrainer des russischen Vereins ist der 39-jährige Dmitri Kirichenko (seit August 2016). © dpa

Bei der PSV läuft es momentan allerdings auch noch nicht rund. In der Liga liegt der Meister nur auf Rang vier, die Generalprobe verpatzte das Team von Philip Cocu am Wochenende ebenfalls. Vor heimischem Publikum kam die PSV nicht über ein 1:1 gegen den 13. Heracles Almelo hinaus. In der CL folgte nach der 0:1-Pleite gegen Atlético nur ein mageres 2:2 beim krassen Außenseiter FK Rostov. Jetzt geht es gegen die Bayern – und die haben Wut im Bauch. „Ich erwarte von der ersten Minute an richtig Feuer und ein Spiel, das wir diktieren müssen“, meint Mats Hummels und kündigt Wiedergutmachung für zuletzt schwache Auftritte zuletzt an: „Wir müssen zeigen, dass wir nicht mit dem einverstanden sind, was wir die letzten zweieinhalb Spiele gebracht haben.“ Das könnte auch Karl-Heinz Rummenigge wieder etwas milder stimmen: „Warten wir das Spiel am Mittwoch ab. Ich bin immer dafür, dass man sich rehabilitieren kann.“

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