Drei Fragen, drei Antworten

Jupp! Jupp! Hurra? Heynckes will schon Samstag gegen Freiburg feiern

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Jupp Heynckes trainiert die Bayern.

Die Zeit des Vorschusslobes ist vorbei – am Samstag müssen Jupp Heynckes und seine Bayern liefern! Wenn Schiedsrichter Frank Willenborg um 15.30 Uhr das Spiel gegen den SC Freiburg anpfeift, zählt nur das Ergebnis.

Die Zeit des Vorschusslobes ist vorbei – an diesem Samstag müssen Jupp Heynckes und seine Bayern liefern! Wenn Schiedsrichter Frank Willenborg um 15.30 Uhr das Spiel gegen den SC Freiburg anpfeift, zählt nur das Ergebnis. Ob es nach 90 Minuten dann heißt: Jupp! Jupp! Hurra! Die tz beantwortet die drei wichtigsten Fragen vor der Heynckes-Rückkehr in die Allianz Arena. 

Was sagt Jupp? 

Taktik, Fitness, Atmosphäre: In seiner ersten Arbeitswoche hat der 72-Jährige schon einige Baustellen beackert – und scheint zufrieden. „Alle sagen, dass wir eine gute Atmosphäre haben. Die Spieler haben wieder Spaß bei der Arbeit“, sagte Heynckes am Freitag. Und weiter: „So wie ich die Mannschaft zuletzt gesehen habe, müssen viele Dinge wieder hart erarbeitet werden. Vor allem in Sachen Psyche. Mit Handauflegen ist es nicht getan.“ Daher hat der Triple-Coach auch den Fitness-Aspekt fest im Blick. Dabei vertraut er vor allem auf Dr. Holger Broich, der nun wieder ins erste Glied rückt. Das eingespielte Duo hat daher wieder das Stabilisations-Training eingeführt – zweimal die Woche. „Das sind Einheiten parallel zu den normalen Trainingsabläufen. Rumpf, Bauch, Rücken, rückwärtige Beinmuskulatur: Diese Übungen sind so wichtig für die Prävention von Verletzungen. Wir hatten in den letzten zwei Jahren mit mir die wenigsten Verletzten. Da wollen wir wieder hinkommen“, kündigt Heynckes an. 

Noch wichtiger als der körperliche Zustand der Spieler ist aber deren Auftreten auf dem Platz. Auch hier hat Heynckes einen klaren Plan, wo er ansetzen möchte: „Wir müssen wieder Stabilität in die Defensive bringen. Die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen muss stimmig sein. Jeder ist für die Defensivarbeit zuständig“, stellt der FCB-Trainer klar. Schlüsselspieler, um hinten wieder sicherer zu stehen, könnte Javi Martinez auf der Sechser-Position werden: „Mit so einem Spieler schaffe ich es eher, die Abwehr stabil zu machen. Allerdings hat Javi lange nicht auf der Position gespielt, das darf man nicht unberücksichtigt lassen“, gibt Heynckes einen Einblick in seine taktischen Vorstellungen. Alternativ gibt es auf dieser Position ja noch Spieler wie Sebastian Rudy und Corentin Tolisso, was zur nächsten Frage überleitet: 

Wie reagieren die Spieler? 

Martinez und Arturo Vidal kennt Heynckes bestens. Rudy hat trotzdem keine Angst vorm Konkurrenzkampf, wie er im Gespräch mit der tz klarstellt: „Ich gehe da ganz locker ran, wie auch damals, als ich hierher gekommen bin. Die Konkurrenz ist groß. Das ist aber auch gut für jeden einzelnen Spieler, weil wir uns gegenseitig pushen werden.“ Von der Vorstellung, als Stratege neben einem robusten Spieler wie Vidal oder Martinez aufzulaufen, ist der Nationalspieler nicht abgeneigt. „Klar, das hätte immer was. Man muss aber schauen, was für Spieler man für das anstehende Spiel braucht. Es kann jeder mit jedem harmonieren. Es kommt auf die Taktik an“, so Rudy zur tz. Also rotieren? 

Wie war es früher? 

Im Triple-Jahr schaffte es Heynckes, mit regelmäßiger Rotation die Stimmung im Team hochzuhalten. Zur Erinnerung: Nach dem 4:0-Erfolg im CL-Hinspiel gegen Barcelona änderte „Don Jupp“ die Mannschaft im nächsten Ligaspiel auf zehn Positionen. Davon wird er in den ersten Wochen beim FCB Abstand nehmen – um die Hierarchie zu stärken: „Es muss sich ein Team finden, das beginnt und Erfolg hat. Die Spieler, die auf der Bank sitzen, sind alles Nationalspieler. Das Risiko wäre gering. Aber: Ich werde die Rotation nicht sofort anwerfen. Wenn wir stabil sind, werden wir den nächsten Schritt machen.“

Anpfiff des Spiels FC Bayern gegen SC Freiburg ist am Samstag um 15.30 Uhr. Wir sagen Ihnen, wie Sie die Partie live im TV und Live-Stream sehen. Und hier gelangen Sie zu unserem Live-Ticker

Manuel Bonke, Jonas Austermann

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