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Alphonso Davies: Ein Sprint vorbei an ganz Freiburg

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Von: Hanna Raif

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Glücksschrei: Alphonso Davies bejubelt Robert Lewandowskis Tor zum 1:0, das er mit einem fantastischen Sololauf vorbereitet hatte. Foto: eibner

Die Bayern fuhren gestern gleich mit zwei Mannschaftsbussen in Freiburg vor. Der Grund: Bei der nächtlichen Fahrt nach Hause sollte nach dem 3:1-Sieg so gemütlich wie möglich zugeh

Freiburg – Die Bayern fuhren gestern gleich mit zwei Mannschaftsbussen in Freiburg vor. Der Grund: Bei der nächtlichen Fahrt nach Hause sollte nach dem 3:1-Sieg so gemütlich wie möglich zugehen. Wer hatte die müdesten Beine – und sich den meisten Komfort verdient?

Manuel Neuer: Hatte eine ruhige halbe Stunde, ehe er gegen Höler, Haberer und Grifo und auch nach der Halbzeit stark zur Stelle war. Beim Gegentor ohne Chance. Note: 2

Joshua Kimmich: Startete auf der rechten Abwehrseite, was bedeutete, dass Thiago die Abwehr alleine absichern musste. Trat Ecken, flankte, bekam aber keinen Assist-Punkt. Fiel defensiv in der Sturmphase der Freiburger schlecht auf, auch beim Gegentreffer. Note: 4

Benjamin Pavard: Diesmal als Innenverteidiger gefragt, weil Boateng und Martinez draußen saßen. Köpfte früh fast die Führung und suchte mit eröffnenden Bällen oft Gnabry. Später hinten auch nicht immer sicher. Note: 4

David Alaba: Spielte gleich in der zweiten Minute einen feinen Pass auf Coutinho, der fast zum 1:0 geführt hätte. Wurde früh am Fuß behandelt, machte aber weiter. Gewann defensiv einige wichtige Zweikämpfe. Note: 3

Alphonso Davies: Stand zum zwölften Mal in Folge in der Startelf – und ließ in der 16. Minute ganz Freiburg links liegen. Dribbelte, sprintete, nahm den Ball mit und flankte auf Torschützen Lewandowski. War aber defensiv ein paar Mal nicht da, unter anderem vor dem 1:1 und auch danach. Note: 3

Thiago: Musste die Zauber-Note Coutinho überlassen und war als Sechser gefragt. Stieg auch mal rüde ein, wenn sich die Vordermänner Fehlpässe erlaubten. Erlaubte sich aber auch selbst ein paar. Note: 4

Coutinho: Wollte bei der ersten Chance des Abends zu zauberhaft sein, der Heber wurde abgefangen. Verlor den Ball vor dem ersten Freiburger Konter und ärgerte sich. Aktivposten mit allein fünf Torschüssen in der ersten Halbzeit, aber mehrfach in aussichtsreicher Position vorbei. Note: 3

(ab 90. Minute: Zirkzee o.B.)

Thomas Müller: Rückte für den angeschlagenen Goretzka wieder rein. Traf nach sieben Minuten den Pfosten, dirigierte viel im Mittelfeld. Bekam die erste Gelbe Karte des Spiels, als er einen Konter unterband. Mittelmäßig. Note: 4

(ab 63. Minute: Martinez o.B.)

Ivan Perisic: Neu im Team, kam erst über links, dann über rechts und flankte viel. Hatte das 2:0 auf dem Fuß, als er nach 20 Minuten selbstbewusst in die Mitte zog. Arbeitete gut mit, war aber offensiv glücklos. Note: 3

Serge Gnabry: Wirbelte auf dem Flügel, mal hier mal da, und wechselte immer wieder in die Mitte. Haute sich auch mal ordentlich in die Zweikämpfe. Nach vorne aktiv, aber ohne Effizienz. Das 2:1 zählte nicht – abseits! Bediente Zirkzee zum 2:1 und traf selbst zum 3:1. Note: 2

Robert Lewandowski: Kreiste vor dem Anpfiff die Hüften, wollte geschmeidig sein für seinen 19. Saisontreffer. War es, als er die Davies-Flanke verwertete. Schon da beim Freiburger Publikum in Ungnade, später nach einer unsinnigen Aktion gegen Heintz noch mehr. Flippte kurz aus und sah Gelb. Note: 2

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