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Wäre Bayern mit Sammer statt Brazzo besser dran?

„Große Chance verpasst“: Darüber wundert sich Steffen Freund beim FC Bayern

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Steffen Freund.

Wäre der FC Bayern mit Matthias Sammer statt Hasan Salihamidzic als Sportvorstand besser dran? Ex-Nationalspieler Steffen Freund hat zu dieser Frage eine eindeutige Meinung.

München - Sportdirektor Hasan Salihamidzic steht beim FC Bayern nicht gut da. Zuletzt sah er sich sogar dazu genötigt, sich öffentlich zu verteidigen und gleichzeitiggegen seine Vorgänger beim FC Bayern zu schießen. Zitat: „In meiner bisherigen Arbeit habe ich wahrscheinlich mehr bewegt als meine Vorgänger in ihrer gesamten Amtszeit beim FC Bayern.“ Ex-Nationalspieler Steffen Freund dagegen hält es für ein großes Versäumnis des FC Bayern, nicht an Brazzos Vorgänger Matthias Sammer festgehalten zu haben.

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„Große Chance verpasst“

„Für mich hat Bayern München eine große Chance verpasst, ihn als Sportvorstand Schritt für Schritt zu installieren, unabhängig von seiner Krankheit“, sagte er bei in der Sky-Sendung „Wontorra - der Fußball-Talk“.

Zur Erinnerung: Sammer holte als Sportvorstand das Triple 2013 und das Double 2014 und 2016, sowie die Meisterschaft 2015. Unter seine Amtszeit fallen Transfers wie Robert Lewandowski, Kingsley Coman, Thiago und Joshua Kimmich. Salihamidzic hat erst eine Meisterschaft als Verantwortlicher zu verzeichnen, und aktuell droht sogar ein Jahr ohne Meisterschaft. Seine Transfers (Goretzka, James, Wagner, Davies) können von den Namen her noch nicht mit denen Sammers mithalten. Sammer hatte Ende 2016 einen leichten Schlaganfall erlitten und in der Folge immer wieder pausieren müssen. Mittlerweile ist er als Berater bei Borussia Dortmund tätig. Freund und Sammer spielten gemeinsam bei Dortmund und holten 1996 in England den EM-Titel.

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Freund zur Rotation: Kovac wird wieder rotieren

Freund äußerte sich außerdem zu Niko Kovac‘ Plänen, die Rotation beim FC Bayern ad acta zu legen. Der Experte glaubt nicht daran, dass der Kroate diese auf Dauer aufrecht erhält. Freund: „Ich nehme das alles [...] nicht so ernst, weil der Trainer muss situativ entscheiden.“ 

Freund glaubt also an eine Rückkehr der Rotation: „Wenn die Bayern weit in der Champions League kommen wollen, dann haben sie sechs englische Wochen und dann kommen drei richtig schwer Gegner in der Rückrunde. Dann wird er wieder rotieren.“

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Abschaffung der Rotation „war die nötige Reaktion“

Er kann allerdings auch nachvollziehen, was Kovac zu seinem Schritt bewogen hat: „Wenn du merkst, du fährst keine Siege ein, dann kippt es in deine Richtung. Der Trainer ist am Ende der Verantwortliche.“

Die Maßnahme war „die nötige Reaktion vom Trainer, etwas zu verändern“, so Freund. „Die Bayern haben den kleinsten und ältesten Kader in der Bundesliga. Die Siege sorgen dafür, dass wieder etwas Ruhe einkehrt, aber das Thema ist noch längst nicht beendet und Bayern wird wieder Spiele verlieren.“

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