Immer cool bleiben, Franck!

Pep tadelt Ribéry: "Das darf nicht mehr passieren"

+
Pep Guardiola wechselte Franck Ribéry nach 62 Minuten aus.

München - Beim spiel gegen Braunschweig wurde Franck Ribérys Tätlichkeit nicht geahndet - Glück für den Franzosen! Doch Coach Pep Guardiola gefiel die Aktion gar nicht.

Hinterher konnte Franck Ribéry wieder lachen. Frisch geduscht spazierte Bayerns Dribbelkönig nach dem 2:0-Sieg gegen Braunschweig durch die Mixed Zone, blieb dann bei einem kahlköpfigen Herrn stehen und drückte ihm sein Trikot in die Hand. Dabei handelte es sich um Detlef Sünkel, jenen Edelfan, der sich unlängst Rückennummer samt Unterschrift seines Idols auf den Rücken tätowieren ließ (tz berichtete). „Er ist ein richtiger Fan von mir“, so der Monsieur. „Ab und zu gibt man da sein Trikot, das ist ein gutes Geschenk für ihn.“

Tritt ohne Folgen: Ribéry gegen Benjamin Kessel.

Gegen Braunschweig gab’s in den 90 Minuten zuvor wenig geschenkt, dafür im Fall des Franzosen umso mehr auf die Socken. Speziell die Nummer fünf der Eintracht, Benjamin Kessel, senste Ribéry gleich zu Beginn des Spiels so rüde um, dass Bayerns Wirbelwind aus Ärger gegen ihn nachtrat. Wie die Bilder im TV zeigten: eine klare Tätlichkeit! Referee Dr. Jochen Drees ließ die Szene trotzdem ungeahndet, nur Kessel sah für seine Sense Gelb. Einen möglichen Fehler gab Drees jedoch nicht zu, auf tz-Nachfrage wollte sich der Unparteiische nicht äußern. Dafür Ribéry selbst. Seinen Fauxpas gegen Kessel erklärte der Superstar wie folgt: „Das war nicht böse gemeint. Das ist Fußball. Ich bin nicht sauer. Natürlich kommen da beide Füße nach vorne, für mich ist das gefährlich. Aber für die Gegner ist es auch schwierig, denn ich bin ein Spieler, der provozieren will mit meinen Dribblings. Aber danach war es okay.“ Flügelspezl David Alaba nahm Ribéry bei Sky in Schutz. „Manchmal müssen wir ihn beruhigen. Wenn dir aber drei, vier Spieler in die Beine treten, dann nervt das. Er versucht sich zu wehren.“

Fakt ist: Die ganze Aktion hätte auch mächtig in die Hose gehen und Ribéry vom Platz fliegen können – weshalb sich der Edeltechniker auch Kritik gefallen lassen musste. „Ich liebe Franck Ribéry und wie er Fußball spielt, aber das ist seine einzige Schwachstelle: sein Temperament“, sagte ARD-Experte Mehmet Scholl. Trainer Pep Guardiola meinte: „Natürlich müssen wir das kontrollieren. Das darf in Zukunft nicht mehr passieren. Wenn man in der Champions League mit zehn gegen elf spielt, ist es gefährlich.“ Cool bleiben, Franck!

Eine 5 und nur eine 2! Noten & Bilder zu Bayern - Braunschweig

Eine 5 und nur eine 2! Noten & Bilder zu Bayern - Braunschweig

lop, sw

Auch interessant

Meistgelesen

Das sagt Goretzka zum Wechsel zum FC Bayern
Das sagt Goretzka zum Wechsel zum FC Bayern
Hoeneß-“Granaten“: Diese Spieler fallen in die Superstar-Kategorie
Hoeneß-“Granaten“: Diese Spieler fallen in die Superstar-Kategorie
Bayern-Bosse: "Jetzt geht's los auf dem Transfermarkt"
Bayern-Bosse: "Jetzt geht's los auf dem Transfermarkt"
Premier-League-Club lockt Griezmann angeblich mit Mega-Gehalt 
Premier-League-Club lockt Griezmann angeblich mit Mega-Gehalt 

Kommentare