Noch-FCB-Coach heiß begehrt

Flick als Bundestrainer? Bierhoff reagiert auf DFB-Gerüchte, schließt aber einen Schritt aus

Keine Versprechungen an den FC Bayern: DFB-Direktor Oliver Bierhoff picht auf die baldige Austragung von Länderspielen.
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Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff

Wird der scheidende FC-Bayern-Trainer Hansi Flick Nachfolger von Jogi Löw? Beim DFB macht man aus seiner Wertschätzung kein großes Geheimnis.

München - Dass Hansi Flick den FC Bayern München nach dieser Saison verlassen will, hat die Situation für den DFB und die Beauftragten für die Suche nach einem Nationaltrainer zumindest offiziellen Verlautbarungen zufolge nicht verändert.

Hansi Flick als Löw-Nachfolger? Noch-FC-Bayern-Coach genießt „riesige Wertschätzung“

„Auch in diesem Fall gilt: Solange ein Trainer in einem laufenden Vertragsverhältnis ist - und das ist nach meinem Verständnis bei Hansi Flick und dem FC Bayern nach wie vor der Fall -, sprechen wir ihn nicht aktiv an“, erklärte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff gegenüber dem kicker. „Dass Hansi beim DFB eine riesige Wertschätzung genießt, ist ja keine Überraschung mehr“, legte der Funktionär jedoch nach.

DFB-Präsident Fritz Keller wiederholte seine wenige Wochen alte Aussage: „Wir haben gesagt, dass wir keinen Trainer aus einem vorhandenen Vertrag rausholen. Daran hat sich nichts geändert.“ Beim DFB wolle man sich im Zuge der Nachfolgerfindung aber auch „nicht zu jedem Namen einzeln äußern“, sagte Bierhoff.

Flick will FC Bayern verlassen, Löw macht nach EM 2021 Schluss

Flick hatte nach der Bundesliga-Partie gegen den VfL Wolfsburg verkündet, dass er den deutschen Rekordmeister trotz seines bis Sommer 2023 laufenden Vertrages nach dieser Spielzeit verlassen möchte. Infolgedessen reagierte der FC Bayern mit einer Pressemitteilung, der es an Missfallen ob der einseitigen Kommunikation nicht gerade mangelte.

Der DFB muss einen Nachfolger für Bundestrainer Joachim Löw suchen, der sein Engagement nach der Europameisterschaft 2021 beendet. Flick, ehemals Co-Trainer Löws beim WM-Titel 2014 in Brasilien sowie Sportdirektor beim Deutschen Fußball-Bund, gilt als favorisierter Kandidat. Der 56-Jährige soll allerdings auch bei einem europäischen Topklub hoch im Kurs stehen. (lks/dpa)

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