Im Sport-Talk

Uli Hoeneß über Kovac: „Dass er das geschafft hat, ist unglaublich“ 

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Uli Hoeneß erneuerte sein Lob für Niko Kovac. 

Die Zukunft von Niko Kovac hat Uli Hoeneß nach dem Doublegewinn für gesichert erklärt. Schließlich habe er laut dem FCB-Präsidenten etwas „Unglaubliches“ geschafft.

Update vom 27. September 2019: Dass Uli Hoeneß einer derjenigen Führungspersonen beim FC Bayern war, die in der vergangenen Saison hinter Niko Kovac standen, ist kein Geheimnis mehr. Dies erneuerte er nun im Podcast „Planet Fútbol“ von Sports Illustrated. Er habe die Kritik an seinem Trainer nicht nachvollziehen können. „Er war ein junger Coach, ohne vorher viel internationale Erfahrung gesammelt zu haben. Trotzdem hat er zwei Titel gewonnen und den Umbruch mit einem neuen Team vollzogen“, so der FCB-Präsident. 

Es sei immer schwierig, den Spagat zwischen jungen Talenten und erfahreneren Spielern zu schaffen. Schließlich würden beide Seiten stets Spielzeit fordern. Dass Kovac trotz dieser Situation zwei Titel holen konnte, sei „unglaublich“. 

Hoeneß äußerte sich in dem Interview außerdem über sein Bayern-Comeback im Jahr 2016 und seinen bevorstehenden Abschied. Im Zuge dessen benannte er „die größte Überraschung seines Lebens“

Uli Hoeneß verrät: „Ich hatte Kovacs Nachfolger schon auf dem Radar“

Meister und Pokalsieger in der ersten Saison als Bayern-Trainer - das ist eine Bilanz, die sich durchaus sehen lassen kann. Dennoch war die Zukunft von Niko Kovac auf der FCB-Bank lange nicht gesichert. Erst der Präsident der Roten änderte das.

Auf dem Marienplatz bestätigte Uli Hoeneß, dass Kovac Trainer des FC Bayern bleiben wird. „Hundertprozent ja.“ Nun sorgt allerdings ein kleines Geständnis für Stirnrunzeln, das der Bayern-Boss kürzlich in Bezug auf den Trainerstuhl beim Rekordmeister gemacht hat.

Hoeneß gesteht: Kovacs Nachfolger auf dem Bayern-Radar gehabt

Adi Hütter ist seit Sommer 2018 Trainer von Eintracht Frankfurt.

Ausgerechnet Kovacs Nachfolger bei Eintracht Frankfurt befand sich schon im Blickfeld des FCB. „Adi Hütter hatten wir schon einmal auf dem Radar, aber da war er noch zu unbekannt, da konnte man ihn nicht zum FC Bayern holen", verriet Uli Hoeneß beim „Sport Talk“ in Linz und lobte im folgenden Satz das Wirken des Österreichers. „Jetzt macht er in Frankfurt eine sehr gute Arbeit."

Hütter war im Sommer als Nachfolger von Niko Kovac zu Eintracht Frankfurt gewechselt und hatte den Klub nach Startschwierigkeiten beinahe ins Finale der Europa League geführt. Erst ein Elfmeterschießen gegen den späteren Sieger FC Chelsea beendete die Träume der Adler. In der Liga landete die SGE auf Rang sieben und startet 2019/20 erneut in der Europa League.

Hoeneß lobt österreichische Trainer im Allgemeinen

Generell lobte Hoeneß das Schaffen österreichischer Trainer im Ausland. „Die machen eine gute Arbeit, ich denke, dass sie vor allem auch gut die Basics trainieren“, sagte Hoeneß. „Wenn jemand nur über die Taktik philosophiert, aber seine Spieler keinen Ball stoppen können, weil sie das zu wenig üben, ist alles sinnlos.“

Zur neuen Saison wird neben Hütter ein weiterer österreichischer Übungsleiter in der Bundesliga coachen. Oliver Glasner kommt vom Linzer ASK in die höchste deutsche Spielklasse und übernimmt dort den VfL Wolfsburg.

Lesen Sie auch: Uli Hoeneß fehlte auf der Tribüne - der Grund würde seinen Spielern saftige Geldstrafe kosten

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