Offensivstar im Aufwind

James Rodriguez im Interview: „Diese Spiele machen eine Saison aus“

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Unter Jupp Heynckes läuft es für James Rodriguez und seine Mitspieler wieder rund beim FC Bayern.

Nach dem überzeugenden Sieg im letzten CL-Gruppenspiel gegen Paris spricht James Rodriguez über den sportlichen Aufschwung der Bayern und was ihm der Trainerwechsel zu Jupp Heynckes gebracht hat.

München - Der neue Flankengott des FC Bayern kommt aus Kolumbien! Von den drei Toren des FCB gegen Paris nahmen zwei ihren Ursprung im linken Sahneschlappen von James Rodríguez. „Er blüht immer mehr auf“, sagte der zufriedene Jupp Heynckes nach dem zweiten Aufeinandertreffen der Champions-League-Gruppenphase. Warum das so ist, verrät James im tz -Interview. 

James, wie gut tut das 3:1 gegen PSG dem bayerischen Selbstbewusstsein? 

James Rodriguez: Sehr gut! Dieser Sieg gibt uns eine Menge Selbstvertrauen für die Aufgaben, die noch anstehen. Hoffentlich sind das noch viele, schließlich haben wir uns einiges vorgenommen für den Rest der Saison. Wir haben gezeigt, dass wir uns vor einer großartigen Mannschaft wie Paris nicht zu verstecken brauchen. Das Ergebnis ist gerecht. 

An zwei Toren waren Sie selbst mit zwei wunderbaren Flanken beteiligt. Zufrieden? 

James Rodriguez: Sehr sogar. Ich fühle mich im Moment sehr wohl hier und das sieht man auch auf dem Platz. Die Dinge, die ich mir vornehme, klappen zumeist. Das hängt natürlich damit zusammen, dass ich zuletzt auch des Öfteren spielen durfte. Ich will nur meinen Teil dazu beitragen, dass der FC Bayern Siege einfährt. 

Jupp Heynckes setzt auf Sie. Spüren Sie das Vertrauen des Trainers? 

James Rodriguez: Auf jeden Fall. Ich sage es ja immer wieder: Talent und Form sind das eine, Kontinuität auf dem Platz ist aber mindestens genauso wichtig. Hinzu kommt auch, dass großartige Spieler wie beim FC Bayern einem das Leben um einiges leichter machen. Ich bin glücklich. 

0:3 in Paris, acht Wochen später dann die 3:1-Revanche in München. Wie erklären Sie sich diesen radikalen Trendwechsel? 

James Rodriguez: Bereits vor einigen Wochen haben wir eine gute Serie gestartet, die uns Selbstvertrauen gegeben hat. Wir wissen, zu was wir auf dem Platz imstande sind, und haben uns nicht verunsichern lassen. In einer Saison ist es normal, dass man ab und an auch durch ein Tal geht, wichtig ist jedoch, dass man dranbleibt und nicht den Glauben verliert. Gegen Paris hat man gesehen, zu was wir in der Lage sind. Wir spielen einen ordentlichen Ball, festigen uns immer mehr und stehen als Mannschaft geschlossen zusammen. Nur: Wir müssen genauso weitermachen.

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FC Bayern: Spanische Ansprache macht Rodriguez und Co. stark

Welchen Anteil hat Jupp Heynckes? In der ein oder anderen Presserunde hat er bereits von Ihren Fähigkeiten geschwärmt und gemeint, James bräuchte einen Trainer, der Spanisch mit ihm spricht. Hat er recht? 

James Rodriguez: Man ist schon dankbar, wenn der Trainer mit einem in der Muttersprache spricht. Es macht alles so viel leichter, sei es die Taktik oder ganz alltägliche Dinge, die man vielleicht nicht so verstanden hat und dann von ihm noch mal erklärt bekommt. 

Kommenden Montag werden bereits die Achtelfinals gezogen. Auf Ihren Ex-Klub Real Madrid können Sie vorerst nicht treffen, die Mannschaft von Zinedine Zidane hat sich ja ebenfalls als Gruppenzweiter qualifiziert. Erleichtert? 

James Rodriguez: In einem Achtelfinale der Champions League gibt es keine leichten Gegner mehr. Ganz egal, gegen wen es geht, wir müssen zwei Top-Tage erwischen und dürfen uns keine Nachlässigkeiten erlauben. Das sind die Spiele, die eine Saison ausmachen. 

Real dann im Viertelfinale? 

James Rodriguez: (lacht) Natürlich wäre das schön. Mal sehen, was passiert.

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Interview: José Carlos Menzel López

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