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Umstellung für den Bayern-Star

Javi im tz-Interview: "Daran musste ich mich gewöhnen"

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Javi Martinez im Test gegen ­Guadalajara

München/Portland - Das WM-Aus ist verdaut – Javi Martinez hatte ja genug Zeit dafür nach dem spanischen Vorrundendebakel. Jetzt fokussiert er sich wieder auf den FC Bayern – was dabei wichtig wird, erklärt er im tz-Interview:

Seit dem Urlaub haben Sie einige Trainingseinheiten hinter sich. Wie fühlen Sie sich?

Martínez: Immer besser! Körperlich und spielerisch fühle ich mich von Tag zu Tag fitter. Es ist wichtig, bis zum ersten Ligaspiel ein Topniveau zu entwickeln, schließlich ist die Saison ja doch sehr lang, und es warten sehr viele Spiele auf uns.

Bislang haben Sie so gut wie jede Partie im Zentrum der Dreierkette gespielt. Gegen Wolfsburg dürfte es auch darauf hinauslaufen...

Martínez: Diese Spiele in der Vorbereitung sind immer dazu da, um gewisse Dinge auszuprobieren – genau das macht der Trainer derzeit auch! In meinen Augen können wir mit Dreier-, Vierer- und wenn nötig auch mit Fünferkette spielen, weil wir ganz einfach die Qualität und die Spieler dafür haben.

Javi Martínez: Umstellung "hat mich eine Menge Zeit gekostet"

Pep Guardiola soll der Mannschaft intern mitgeteilt haben, dass er mit Dreierkette spielen will. Stimmt das?

Martínez: Bislang hat er nichts dergleichen gesagt. Was er schon gesagt hat, ist dass wir jederzeit bereit sein müssen, die Formation hinten in der Abwehr zu ändern. Also nicht vor einem Spiel, sondern am besten auch währenddessen, damit wir unsere Taktik stets auch im Spiel ändern können und auf gegnerische Schachzüge sofort reagieren können.

Bei Ihnen deutet im Moment alles darauf hin, dass Sie der Abwehrchef sein werden. Hand aufs Herz: Wie sehr mussten Sie Ihr Defensivspiel umstellen?

Martínez: Wenn ich ehrlich sein soll, dann schon ein Stück. Ich war von Bilbao die Manndeckung gewohnt, und als wir hier das Abwehrverhalten trainierten, stand ich das ein oder andere Mal gut in der Luft. Ich musste mich einfach an die Raumdeckung gewöhnen, daran, dass man den Gegner auch mal ziehen lässt, man dafür in der Kette aber die Ordnung hält. Das hat mich eine Menge Zeit gekostet, mittlerweile habe ich es aber ganz gut drauf.

"Manchmal kann der Fußball eben auch grausam sein"

Bei der WM sah es bei der ganzen spanischen Mannschaft nicht so gut aus. Haben Sie Ihre FCB-Mitspieler deswegen ein wenig aus Korn genommen?

Martínez: Nein, einige haben mich nur gefragt, was mit uns los war. Ausgelacht hat mich aber keiner.

Und was war los?

Martínez: Ehrlich gesagt weiß ich es immer noch nicht. Manchmal kann der Fußball eben auch grausam sein, in Brasilien war er das jedenfalls zu uns. Jetzt gilt es, sich wieder aufzurappeln und bei der EM 2016 in Frankreich anzugreifen.

Also muss man sich keine Sorgen um die Zukunft der Selección machen?

Martínez: Ich bin mir sicher, dass wir wieder zu unserer alten Stärke zurückfinden können. Zusammen werden wir das auch schaffen.

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Interview: J. Carlos Menzel Lopez

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