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FCB-Verteidiger gewährt intime Einblicke

Boateng: Diesen Fehler habe ich gemacht - und diese drei Dinge machen mich stark

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Jerome Boateng zieht besondere Kraft aus seinem christlichen Glauben, sowie aus der Familie.

Nach seiner letzten schwerwiegenden Verletzung ist Jerome Boateng längst wieder eine Stütze des erfolgreichen Bayern-Teams. Der amtierende Weltmeister erklärt, woraus er seine Energie zieht.

München - Seit 2011 steht Jerome Boateng in Diensten des FC Bayern und ist damit einer der dienstältesten Spieler beim deutschen Rekordmeister von der Isar. In einem Interview mit der Welt am Sonntag spricht der Weltmeister nun über seine persönliche Erfolgsformel, welche ihm besonders in den vergangenen gesundheitlich durchwachsenen Jahren Kraft verliehen hat. 

„Die vergangenen zwei Jahre waren alles andere als einfach, ich war mehrfach schwerer verletzt und konnte wochenlang nicht trainieren und spielen“, sagt der 29-Jährige, der auch darüber spricht, eigene Fehler gemacht zu haben. So sei es übereifriger Ehrgeiz gewesen, der Boateng zurückgeworfen hatte: „Mein Körper war nicht mehr so, wie ich ihn kannte. Ich habe auch Fehler gemacht und zu früh wieder angefangen“, führt Bayern Münchens Defensivstratege weiter aus. 

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Es sind drei Dinge, aus denen Jerome Boateng besondere Energie zieht, wie er dem Blatt weiter verrät: sein christlicher Glaube (“Gespräche mit Gott“), die Familie sowie der Genuss von guter Musik: „Ich bete regelmäßig und habe mich gerade in dieser schwierigen Zeit an ihn (Gott, Anm. d. Red.) gewendet, zum Beispiel vor dem Schlafengehen. Das hat mir viel Kraft gegeben, genau wie meine Familie mich sehr unterstützt hat. Und auch das Hören meiner Lieblingssongs hat mir geholfen“, führt der fünfmalige deutsche Meister aus. 

Außerdem spricht der Triple-Gewinner von 2013 unter Trainer Jupp Heynckes über seine Pläne für die anstehende Sommerpause. Dann möchte der Deutsch-Ghanaer mit seiner Familie erstmals in das afrikanische Land seiner Vorfahren reisen. Über seine Zwillingstöchter (7) sagt Boateng: „Nach der Schule hat eine meiner Töchter aus dem Auto heraus einem Jungen aus ihrer Klasse zugerufen und ihm strahlend gewinkt. Das hat mich gewundert, das bin ich einfach noch nicht gewohnt (lacht). Ich bin selbst gespannt, wie ich reagieren werde, wenn sie irgendwann in ferner Zukunft ihre ersten Freunde mit nach Hause bringen werden.“ 

Nicht zuletzt äußert sich der Weltmeister von 2014 und U21-Europameister von 2009 zu den ambitionierten sportlichen Zielen sowohl mit dem FC Bayern, als auch der deutschen Nationalmannschaft: „Gerade das Verteidigen und Wiederholen der Titel ist das Schwierige, das gilt sowohl für die WM, als auch für die Champions League.“

Immer mal wieder wurde in den vergangenen Jahren auch über einen Abschied von Jerome Boateng beim FC Bayern spekuliert. Kürzlich schwärmte der Abwehrspieler auf besondere Weise von seinem Ex-Verein und einem Ex-Coach.
PF

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