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Kimmich schon wieder isoliert – Bayern-Star könnte zwei Spiele verpassen

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Von: Manuel Bonke

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FC Bayern-Spieler Joshua Kimmich muss erneut in Isolation. Der 26-Jährige hatte Kontakt zu einer Corona-Verdachtsperson – ein PCR-Test soll Klarheit bringen.

München - Es war eine kurze Rückkehr auf den Rasen für Joshua Kimmich (26). Am Mittwoch trainierte der ungeimpfte Bayern-Spieler erstmals wieder mit der Mannschaft an der Säbener Straße, nachdem er seine siebentägige Quarantäne abgesessen hatte, weil er Kontakt mit dem positiv auf Corona getesteten Teamkollegen Niklas Süle (26) hatte – und jetzt ist Kimmich schon wieder isoliert!

Was war passiert? Beim Abschlusstraining vor dem Auswärtsspiel am Freitag in Augsburg (20.30 Uhr, DAZN) war keine Spur vom Nationalspieler. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann (34) erklärte das Fehlen von Kimmich auf der Pressekonferenz wie folgt: „Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Er hatte in seinem privaten Umfeld Kontakt zu einer Corona-Verdachtsperson. Das ist noch nicht bestätigt, da warten wir noch auf das PCR-Ergebnis. Deswegen war er heute nicht dabei.“

FC Bayern: Kimmich erneut in Corona-Quarantäne

Heißt im Klartext: Fällt das Testergebnis des Kimmich-Bekannten positiv aus, muss er sich erneut von der Mannschaft isolieren. „Dann ist es als Ungeimpfter so, dass er unabhängig von seinem eigenen Testergebnis in Quarantäne muss.“ Somit würde der Mittelfeldspieler nicht nur das Spiel in Augsburg, sondern auch die Champions-League-Partie am Dienstag in Kiew verpassen.

Fußballer Joshua Kimmich mit FFP2 Maske
Dem FC Bayern-Star Joshua Kimmich droht erneut die Corona-Quarantäne. © Swen Pförtner / dpa

Als die ebenfalls quarantierten Bayern-Stars Serge Gnabry (26) und Jamal Musiala (18) am Dienstag zum ersten Mal „in Freiheit“ trainierten, fehlte Kimmich wegen eines privaten Termins. Ob er dort Kontakt zu einer infizierten Person hatte? Sehr wahrscheinlich! Maximal 48 Stunden liegen demnach zwischen den beiden Kimmich-Quarantänen. „In 48 Stunden kann man schon einen Menschen sehen, wir leben ja nicht in Alaska. Aber ich kann Ihnen versichern, dass es nicht während seiner Quarantäne war“, verteidigte Nagelsmann seinen Spieler.

Impf-Problematik beim FC Bayern

Trotzdem zeigt das Beispiel von Kimmich, welche Probleme ungeimpfte Profi-Fußballer ihren Klubs bereiten können. Nagelsmann plant aber nicht, die Bayern-Kicker ohne Vakzination explizit auf die Folgen ihrer Entscheidung hinzuweisen: „Ich habe schon den Anspruch, dass die Spieler, ohne dass ich es ihnen klarmache, das verstehen. Ich glaube, da ist kein Spieler dabei, dem ich das klarmachen muss. Das kriegt der Spieler, glaube ich, schon mit. Das liegt quasi auf dem Präsentierteller.“

Das überlässt Nagelsmann lieber der Bayern-Führung, die am Donnerstag mit den Ungeimpften weitere Gespräche über die Impf-Problematik und mögliche Folgen führte. Die Quarantäne-Posse um Joshua Kimmich und vier aktive Corona-Fälle (Niklas Süle, Josip Stanisic und zwei Staff-Mitglieder) zeigen, wie groß die Dringlichkeit dieser Thematik ist. (bok)

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