Gravenberch, Dest, Cancelo und Co.

Geheimtreffen mit Haaland-Berater: Bayern-Boss Kahn tüftelt in Monaco mit Raiola an Transfers 

Bayern-Boss Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic: Die beiden tüfteln an Transfers.
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Bayern-Boss Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic: Die beiden tüfteln derzeit intensiv an Transfers.

Oliver Kahn hat das Thema Transfers beim FC Bayern zur Chefsache gemacht und sich in Monaco mit Haaland-Berater Mino Raiola getroffen. Dabei dürfte es auch um andere Stars gegangen sein.

München - Während sich Bayern-Trainer Julian Nagelsmann (34) und seine Mannschaft auf die heiße Phase der Saison vorbereiten, basteln die Münchner Verantwortlichen um Vorstandschef Oliver Kahn (55) und Sportvorstand Hasan Salihamidzic (45) fleißig am Kader für die neue Saison. Und anscheinend hat Kahn die Verhandlungen um den einen oder anderen potenziellen Neuzugang beim FC Bayern zur obersten Chefsache erklärt.

Laut dem in der Branche bestens vernetzten Transfer-Experten Fabrizio Romano stieg der ehemalige Welttorhüter höchstpersönlich in den Flieger nach Monaco, um sich mit Star-Berater Mino Raiola (54) zu treffen, dessen Büro im Fürstentum liegt. Hauptgesprächsthema: Mögliche Vertragsvorschläge für Ryan Gravenberch (19). Der Niederländer soll im Sommer von Ajax Amsterdam an die Säbener Straße wechseln und künftig eine Alternative zum verletzungsanfälligen Leon Goretzka (27) im zentralen Mittelfeld darstellen.

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Dem Vernehmen nach sollen sich Bayern- und Spielerseite bereits angenähert haben, ein konkretes Angebot seitens der Münchner liegt Ajax jedoch noch nicht vor. Wie Romano weiter berichtet, soll Kahn auch über andere Spieler von Raiola mit dem Berater gesprochen haben. Mit Sicherheit dürfte in diesem Zusammenhang auch der Name des Dortmunder Wunderstürmers Erling Haaland (21) gefallen sein, dessen Transfer nach München finanziell nach wie vor nicht zu stemmen ist. Interessierter dürfte sich Kahn an Raiola-Schützling Noussair Mazraoui (24) gezeigt haben. Der offensivstarke Rechtsverteidiger passt von seiner Spielweise her ideal ins System von Nagelsmann – und ist darüber hinaus im Sommer ablösefrei zu haben. In 20 Spielen in der holländischen Eredivisie hat er bereits fünf Tore vorbereitet und zwei Treffer selbst erzielt.

Die Bayern suchen schon seit längerer Zeit auf der rechten Abwehrseite ein Pendant zu Linksverteidiger Alphonso Davies (21). Nicht umsonst bemühte sich der deutsche Rekordmeister im Sommer 2020 intensiv um den damaligen Ajax- und heutigen Barcelona-Spieler Sergino Dest (21). Auch der Name von Joao Cancelo (27) von Manchester City fällt immer wieder an der Säbener Straße. Erstmals im Winter 2019/2020, als die Bayern den Portugiesen ausleihen wollten.

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Für City kam damals jedoch nur ein Verkauf infrage. Mittlerweile ist der Rechtsverteidiger unumstrittener Stammspieler, hat seine Arbeitspapiere kürzlich bis Sommer 2027 verlängert. Damit ist ein Wechsel ausgeschlossen – auch wenn Trainer Nagelsmann als großer Cancelo-Fan gilt. Mazraoui hingegen wäre in Sachen Handgeld/Gehalt finanzierbar. Neben Liga-Rivale Borussia Dortmund haben auch der AC Mailand und Barcelona Interesse am Spieler.

Weshalb suchen die Kaderplaner des FC Bayern einen Rechtsverteidiger, wenn in der Vergangenheit mit David Alaba (29/Real Madrid), Jerome Boateng (33/Olympique Lyon) und nächste Saison Niklas Süle (26/Borussia Dortmund) in erster Linie Innenverteidiger den Klub verlassen haben? Weil sie Benjamin Pavard (25) zutrauen, künftig vermehrt im Abwehrzentrum zu spielen. Dazu passt: Chelsea-Kicker Andreas Christensen (25) soll sich weitestgehend mit Barcelona auf einen Wechsel verständigt haben. Auch, weil sich die Verantwortlichen nicht vollends um den Dänen bemüht haben. (bok, pk)

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