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„Ich vermisse ihn“: Ex-Bayern-Boss Rummenigge schaut jetzt Barca-Spiele

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Von: Christoph Klaucke

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Karl-Heinz Rummenigge stellt dem FC Bayern ein positives Transfer-Zeugnis aus. Dem verkauften Robert Lewandowski trauert der Ex-Boss ein wenig nach.

München – Karl-Heinz Rummenigge hat den Staffelstab an Oliver Kahn übergeben. Der frühere Weltklassestürmer war bis 2021 über drei Jahrzehnte in führenden Positionen beim FC Bayern tätig. Für die Transfers der neuen Bosse um Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat „Kalle“ nur Lob übrig. Einen Superstar hätte er jedoch wohl nicht verkauft. Die Rede ist von Robert Lewandowski.

FC Bayern: Rummenigge vermisst Lewandowski und schaut Barca-Spiele

„Ja, ich vermisse ihn“, gab Rummenigge im Hinblick auf den abgewanderten Lewandowski im Sky-Interview zu. Der Pole ist in diesem Sommer nach Barcelona gewechselt, der FC Bayern München kassierte 45 Millionen Euro Ablöse. „Man darf nicht vergessen, dass wir dank Robert Lewandowski viele, viele Titel gewonnen haben.“

Die Sehnsucht nach Lewandowski ist bei Rummenigge offenbar so groß, dass sich der Ex-Chef Lewandowskis Pflichtspiel-Premiere für Barcelona nicht entgehen lassen wollte. Er wollte sehen, wie Lewandowski bei seinem neuen Klub zurechtkommt. „Leider noch nicht so, wie er sich das sicherlich gewünscht und vorgestellt hat“, sagte Rummenigge. Barca kam zum Start in La Liga nicht über ein müdes 0:0 gegen Rayo Vallecano hinaus. Die spanische Presse wies Lewandowski direkt zurecht.

FC Bayern: Rummenigge lobt Salihamidzic-Transfers

Den Rest der Transferaktivitäten des FC Bayern in diesem Sommer stuft Rummenigge aber durchweg positiv ein. „Die Offensive würde ich als die schnellste Offensive in ganz Europa bezeichnen“, lobte der 66-Jährige die Kaderplanung von Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Rummenigge dürfte auf die pfeilschnellen Offensivstars um Sadio Mané, Serge Gnabry, Kingsley Coman und Leroy Sané abzielen.

Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge vermisst Robert Lewandowski.
Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge vermisst Robert Lewandowski. © Frank Hoermann/Imago

„Er hat gute Transfers getätigt. Und wenn man sich jetzt die ersten Spiele von Bayern München anschaut, speziell in der Offensive, dann kann man sagen, dass alles, was man sich ausgedacht hat, sehr gut funktioniert.“ Die Bayern haben am Mittwoch derweil den nächsten Transfer abgeschlossen und Tanguy Nianzou zum FC Sevilla verkauft – inklusive Rückhol-Option. (ck)

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