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Verletzte Profis nach Länderspielreisen

Rummenigge wettert gegen Südamerikaner

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Karl-Heinz Rummenigge ärgert sich über die unzureichende medizinische Betreuung mancher Nationalspieler.

München - Karl-Heinz Rummenigge hat nichts gegen die Länderspielreisen der Bayern-Profis. Allerdings fordert er, vor allem von den Südamerikanern, eine bessere medizinische Versorgung.

Es ist Vorteil und Krux zugleich, wenn man, wie der FC Bayern, zahlreiche Nationalspieler in seinen Reihen hat. Zum einen bringen die Auswahlkicker natürlich eine hohe Qualität und Erfahrung aus internationalen Einsätzen mit. Zum anderen sind sie durch zusätzliche Spiele und zum Teil weite Reisen körperlich noch höher beansprucht als "normale" Profis.

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des deutschen Rekordmeisters, hat nun im Vorwort des aktuellen Bayern-Magazins eine bessere medizinische Versorgung der Akteure gefordert, die für ihre Nationen über den Globus verteilt im Einsatz sind.

Rummenigge: Spieler werden nicht seriös behandelt

"Nach den Länderspielen haben alle Vereine mittlerweile die gleichen Probleme. Die Spielvorbereitung ist kurz, dadurch leidet der Rhythmus, Spieler kommen verletzt zurück - und wurden bei ihren Nationalteams zum Teil auch nicht seriös behandelt", schreibt der Bayern-Boss.

Ein Beispiel für seine Kritik liefert Rummenigge gleich hinterher: ""Wir mussten das gerade wieder bei Douglas Costa erleben: Er wurde von den Brasilianern nach dem Länderspiel einfach ins Flugzeug gesetzt, nach dem Motto: 'Nach uns die Sintflut'. Seine Verletzung am Fuß hätte zumindest einen Druckverband erfordert", wettert der 60-Jährige Vorstand. Douglas Costa konnte daraufhin nicht am vergangenen Samstag im Auswärtsspiel bei Werder Bremen auflaufen - zum Ärger Rummenigges.

Südamerikaner sollen medizinische Versorgung deutlich verbessern

Dabei gehe es ihm nicht darum, den Südamerikanern die langen Reisen zu ihren Länderspielen zu verbieten, denn "für diese Spieler ist das auch eine Frage der Ehre". Dennoch könne es nicht angehen, "dass die Verbände die Spieler ohne professionelle Versorgung zurück zu ihren Klubs schicken". Rummenigge appelliert daher dringend "gerade an die Südamerikaner, die medizinische Betreuung deutlich zu verbessern".

Mit Arturo Vidal und eben Douglas Costa hat der FC Bayern derzeit zwei Profis aus Südamerika im Kader. Auch bei Vidal gab es bei seinen Einsätzen für die Nationalmannschaft Chiles Unstimmigkeiten. Angeblich wurde der Mittelfeldspieler trotz eines lädierten Knies fitgespritzt.

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