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JHV-Chaos sorgt weiter für Wirbel: Konsequenzen beim FC Bayern angekündigt

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Von: Lukas Schierlinger

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Herbert Hainer (r), Präsident des FC Bayern München, spricht bei der Jahreshauptversammlung.
Die Jahreshauptversammlung endet chaotisch: Buhrufe und Pfiffe gegen die Bayern-Spitze. © Ulrich Gamel / kolbert-press / dpa

Die Kommunikation mit den eigenen Mitgliedern soll verbessert werden: Nach der intensiven JHV beim FC Bayern läuft die Aufarbeitung.

München - FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer hat nach der turbulenten Jahreshauptversammlung Konsequenzen angekündigt. „Wir analysieren sehr genau, wie es zu diesem Verlauf der Jahreshauptversammlung kommen konnte“, erklärte er gegenüber dem kicker.

FC-Bayern-JHV sorgt für Wirbel: Hainer will „Kommunikation überdenken“

„Wir werden daraus lernen, und es steht fest, dass wir die Kommunikation mit unseren Mitgliedern überdenken und intensivieren werden.“ Er habe zudem mit drei Mitgliedern, die nicht mehr zu Wort gekommen waren, nachdem er die Versammlung für beendet erklärt hatte, inzwischen Kontakt aufgenommen und Gespräche vereinbart.

Der ehemalige FC-Bayern-Stürmer Dieter Hoeneß hatte sich im Anschluss an die turbulente Jahreshauptversammlung zu Wort gemeldet. „Nicht clever gemacht“, so das Urteil des 68-Jährigen. Im Fokus der Hoeneß-Kritik stand das Thema Katar.

Katar-Sponsoring beim FC Bayern bleibt Streitthema - Hoeneß spricht von „schlimmster Veranstaltung“

Präsident Hainer war am Donnerstagabend insbesondere wegen der Auseinandersetzung um das umstrittene Sponsoring des Emirats mit Buhrufen und „Hainer raus“-Rufen etlicher Mitglieder konfrontiert worden. Völlig aus dem Ruder lief die Stimmung, als Hainer die Versammlung beendete, obwohl noch Mitglieder auf der Liste der Wortbeiträge standen. Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte das Treffen im Audi Dome als „die schlimmste Veranstaltung, die ich je beim FC Bayern erlebt habe“, bezeichnet.

Auslöser für den Unmut war der Umgang des Clubs mit dem Antrag von Mitglied Michael Ott. Er wollte, dass der Verein auf ein Ende der Sponsorenbeziehung mit der Fluglinie Qatar Airways hinwirkt. Der Antrag war schließlich nicht zugelassen worden. Auch mit Ott hat Hainer inzwischen ein persönliches Gespräch vereinbart. (lks/dpa)

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