Jung-Bayer gibt Ton an

Kimmich warnt U21: "Müssen ein anderes Gesicht zeigen"

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Joshua Kimmich ist ein Wortführer in der U21.

Regensburg - Der 3:1-Pflichtsieg der deutschen U21 gegen Aserbaidschan war vor dem Topspiel gegen Österreich schnell abgehakt. Bayern-Jungstar Joshua Kimmich fordert mehr Engagement.

Mit dem glanzlosen Auftritt seiner Jungstars hielt sich Horst Hrubesch gar nicht lange auf. Nach dem 3:1 (2: 1)-Pflichtsieg gegen Aserbaidschan rückte beim Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft sofort das Topspiel in der EM-Qualifikation am Dienstag (18.00 Uhr/Eurosport) in Fürth gegen Österreich in den Fokus.

„Das wird ein hoch interessantes Spiel. Österreich tritt kompakt auf. Aber mit unserer Qualität müssen wir uns vor Niemandem in die Hosen machen“, sagte Hrubesch vor dem prestigegeladenen Gipfeltreffen bestimmt.

Nach dem vierten Erfolg im vierten EM-Qualifikationsspiel liegen die DFB-Junioren, die Deutschland im kommenden Jahr auch bei den Olympischen Spielen in Rio vertreten, weiterhin nur aufgrund der besseren Tordifferenz (16:1 gegen 15:3) in Gruppe 7 vor den Ösis. Die Gruppensieger qualifizieren sich erstmals direkt für die EM-Endrunde 2017 in Polen.

Entsprechend groß ist die Bedeutung des Duells gegen Österreich. U21-Debütant Mitchell Weiser von Hertha BSC sprach von einem „Spiel auf Augenhöhe“. Die Generalprobe verlief allerdings nicht gerade wunschgemäß.

Es hakt bei der U21 gegen Aserbaidschan

Vor allem in der Offensive erkannte Hrubesch trotz der Treffer des Stuttgarters Timo Werner (37. und 63) und Maximilian Arnold (43. /Wolfsburg) altbekannte Probleme: viele Chancen, wenig Ertrag. „Es ist nichts Neues für mich, dass wir im Abschluss nicht konsequent genug agieren. Noch ein Pass und noch ein Pass. Die verspielen sich oft. Das könnte sich gegen einen anderen Gegner rächen.“ Gemeint war eben Österreich.

Auch Joshua Kimmich vom FC Bayern warnte vor dem Spitzenspiel. „Wir haben nicht zwingend genug agiert. Gegen Österreich müssen wir eine andere Leistung zeigen, wenn wir auch das fünfte Spiel gewinnen wollen“, sagte der 20-Jährige, der sich vor 8922 Zuschauern in Regensburg diesmal nicht für höhere Aufgaben empfehlen konnte.

Dies hat Leroy Sane schon geschafft. Der Schalker Angreifer feierte am Freitag beim 0:2 in Frankreich sein Debüt im A-Team von Bundestrainer Joachim Löw. Am Dienstag soll der 19-Jährige aber wieder die U21 auf ihrem Weg nach Polen unterstützen.

„Es freut uns, dass er zurückkommt. Es ist wichtig, dass wir ihn gegen Österreich wieder dabei haben“, betonte Hrubesch, der mit seinem Team am Sonntagnachmittag von Regensburg nach Herzogenaurach umzieht, um sich dort auf die Partie in Fürth vorzubereiten.

Neben Sane steht gegen Österreich auch der Dortmunder Julian Weigl wieder zur Verfügung. Der Mittelfeldspieler wurde gegen Aserbaidschan wegen einer Knieprellung geschont.

sid

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