Rekordmeister nicht in Topform

Kommentar zum FC Bayern: Es läuft (noch) nicht

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José Carlos Menzel López.

München - tz-Bayern-Reporter José Carlos Menzel López kommentiert die Leistung des Rekordmeisters in Bremen. Er glaubt, dass RB Leipzig im Kampf um die Meisterschale dem FC Bayern gefährlich werden kann. 

Ob Grund zur Sorge besteht? Nun ja, eigentlich nicht. Denn auch wenn der FCB aktuell sehr weit entfernt von der Bestform ist, so gelingt es dennoch, mit drei Punkten im Gepäck nach Hause zu fahren. Recht viel mehr Positives gibt es nicht zu berichten, denn gerade in dieser Phase der Saison sollte die Mannschaft von Carlo Ancelotti ein anderes Niveau auf die Plätze der Republik bringen. Gerade nach dem starken 3:0 gegen Leipzig vor der Weihnachtspause meinte man, die Münchner hätten Carlos Stil verinnerlicht und würden in der Rückrunde richtig aufdrehen. Das ist aber nicht der Fall. Nicht nur, dass sich der FCB gegen Freiburg und in Bremen über weite Strecken der Partie schwertat, überhaupt Angriffe zu generieren, Carlettos Truppe ist und bleibt bei schnellen Kontern des Gegners enorm anfällig. Es läuft nicht und mit dem CL-Achtelfinale gegen Arsenal am Horizont, das zugleich der Startschuss für die heiße Phase der Saison ist, liegt noch viel Arbeit vor Carletto. Auch in der Bundesliga, wo noch alles offen ist.

Es ist in der Tat schade, dass Mannschaften wie Schalke, Leverkusen und vor allem Borussia Dortmund diese Saison nicht das Zeug zum Bayern-Jäger haben, hätten sie den Münchnern nach vier Jahren Dominanz in diesem Jahr doch ordentlich Feuer machen und für einen spannenden Kampf um die Schale sorgen können. Doch auch RB hat das Zeug dazu, wie sie am Samstag gegen das bis zuletzt noch ungeschlagene Hoffenheim unter Beweis stellen konnten. Die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl lag hinten, drehte das Spiel jedoch und bleibt weiterhin nur drei Punkte hinter dem Münchner Spitzenreiter. Gerade nach dem vernichtenden 0:3 in der Allianz Arena hatte so mancher Experte die roten Bullen im Titelkampf abgeschrieben, doch mit dem Sensationsaufsteiger ist und bleibt zu rechnen. Vor allem, wenn die Bayern auch in den anstehenden englischen Wochen nicht in die Spur finden.

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