Holt Bayern für 35 Millionen den Ribéry-Treter?

Kommt Costa? "Noch wurde keine Einigung erzielt"

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War nicht nett zu Frank Ribéry: Douglas Costa.

München - Wen haben sie bislang alles durch die Säbener Straße gejagt! Ángel di María, Antoine Griezmann, Marco Verratti – allesamt weit gefehlt! Nach tz-Informationen steht jetzt ein anderer Name ganz hoch im Kurs: Douglas Costa!

Erst vergangenen März trat der 24-jährige Flügelflitzer von Schachtjor Donezk im Achtelfinale der Champions League gegen die Bayern an, nun steht er beim Rekordmeister ziemlich weit oben auf der Liste.

Wie die tz erfuhr, ist der Deal mit dem Brasilianer, der momentan für die Seleção an der Copa America in Chile teilnimmt, noch nicht in trockenen Tüchern. „Noch wurde keine Einigung erzielt“, sagte ein enger Vertrauter Costas zur tz. „Der Klub hat bereits sein Interesse bekundet, es gab auch schon Konversationen, über Zahlen wurde allerdings noch nicht geredet.“ Der Grund: Die Münchner sollen momentan „vier, fünf weitere Spieler beobachten. Nun werden sie intern diskutieren und entscheiden, auf wen die Wahl trifft. Dass es mit Douglas in naher Zukunft konkreter wird, ist jedoch sehr wahrscheinlich“, heißt es aus dem Umfeld des Spielers.

Einen Schritt weiter sollen die Verhandlungen laut Sport1 sein. Wie der TV-Sender berichtet, soll Costa, auf den auch Spitzenklubs wie Manchester United, Chelsea, Barça. der AC Mailand und Monaco ein Auge geworfen haben sollen, beim FCB einen Vierjahresvertrag unterzeichnen und Donezk eine Ablöse von insgesamt 35 Millionen Euro in die Kassen spülen. Der vielseitige Kicker, der neben der rechten und linken Außenbahn auch defensiver eingesetzt werden kann, wäre damit nach Roberto Firmino (von Hoffenheim nach Liverpool für 41 Millionen Euro), Javi Martínez (von Bilbao zu Bayern für 40 Millionen Euro), Mario Götze (vom BVB zu Bayern für 37 Millionen Euro) und gleichauf mit Mario Gomez (von Stuttgart zu Bayern für 35 Millionen Euro) der viertteuerste Transfer der Bundesliga.

Einer hingegen dürfte sich nur bedingt über den Transfer freuen: Franck Ribéry! Nicht nur, dass Costa auf lange Sicht der Ersatz des dauerverletzten Franzosen sein soll, beim direkten Duell im Achtelfinale der Champions League rauschten beide ordentlich aneinander. In beiden Partien malträtierte Costa den Filou mit bösen Tritten und Ellbogenchecks, mit der Folge, dass Ribéry darauf keine einzige Partie mehr absolvierte. „Er hat versucht, mich zu provozieren“, so Ribéry damals. Eines steht fest: Die dicksten Kumpel dürften Costa und Ribéry nicht werden…

lop

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