„Miserable taktische Aufstellung“

Kovac spaltet Bayern-Fans sogar nach CL-Kantersieg - Kritiker bleiben hartnäckig

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Findet für seine Aufstellung nicht nur Zuspruch: Bayern-Trainer Niko Kovac.

Niko Kovac bekam auf Twitter heftige Kritik für seine Aufstellung gegen Tottenham. Nach dem Sieg verstummten die meisten Kritiker, aber nicht alle.

Update vom 2. Oktober 2019: Vor dem Spiel musste sich Bayern-Trainer Niko Kovac viel Kritik dafür gefallen lassen, dass Thiago nicht in der Startelf stand. Auch seine Entscheidung, Kimmich ins Mittelfeld zu ziehen, sorgte kaum für Begeisterung. Besonders beliebt ist bei einigen Fans der Hashtag #KovacOut auf Twitter. Bei einem gewissen Teil der Anhänger ist der Double-Trainer nicht sehr beliebt und damit drücken sie aus, dass sie finden, dass er entlassen werden sollte. 

Nach dem 7:2-Sieg gegen Tottenham verstummten die meisten Kritiker jedoch. Ein User schreibt ironisch: „Mein Twitter scheint Kaputt, lese gar kein #KovacOut mehr.“

Auch ein anderer Twitter-Nutzer nimmt nach dem Kantersieg die „Kovac-Feinde“ aufs Korn: „#KovacOut!! Ach ne... warte, Holy Shit..., Tottenham so zu zerstören..., #RespektFürKovac.“

Es gibt aber auch Kritiker, die sich trotz des Sieges nicht von ihrer Meinung abbringen lassen. Einer schreibt auf Twitter: „An Kovac lags eher nicht! Können von Glück reden, dass wir trotz seiner miserablen taktischen Aufstellung das Spiel nicht schon in der ersten HZ verlieren! Still #KovacOut #NotMyCoach.“

Kovacs Trainer Kollege Julian Nagelsmann stellt sich am Mittwoch mit seinem Team ihrer Herausforderung in der Champions League: Um 21 Uhr tritt RB Leipzig gegen Olympique Lyon an. Wir berichten im Live-Ticker von der Partie.

Nach dem Sieg gegen Tottenham feierten die Bayern im Stadion. Eine Aktion irritierte dabei: Niklas Süle grätschte den Matchwinner Serge Gnabry ohne Not von hinten um. Jetzt erklärte Süle die Aktion.

Kovac setzt Superstar auf die Bank - Fans sind sauer: „Bei der Aufstellung könnte ich kotzen“

Erstmeldung vom 1. Oktober 2019: 

London - Wenn der FC Bayern München heute Abend im Tottenham Hotspur Stadium in London sein zweites Champions-League-Spiel bestreiten wird (Wir berichten im Live-Ticker), schaut ein Leistungsträger der Münchner nur von der Bank aus zu. Nachdem er von Trainer Niko Kovac gegen Paderborn bereits zur Halbzeit ausgewechselt wurde, fehlt Thiago nun auch im wichtigen Spiel gegen Tottenham in der Startelf der Bayern. 

Bayern-Coach Niko Kovac hat sich dafür entschieden im Spiel gegen die Nord-Londoner auf Thiago zu verzichten und stattdessen Corentin Tolisso das Vertrauen zu geben. Eine Entscheidung die von Sportdirektor Hasan Salihamidzic damit erklärt wurde, dass der Trainer auch Tolisso eine Chance geben wollte, seine offensiven Fähigkeiten in der Königsklasse einzusetzen. 

Lesen Sie auch: Coman spricht über Ribéry-Erbe: „Ich möchte nicht...“

FC Bayern gegen Tottenham: Netz erzürnt über Kovacs Aufstellung

Im Netz wurden jedoch kurz nach der Bekanntgabe auch viele kritische Stimmen laut, welche mit der Entscheidung von Kovac ganz und gar nicht zufrieden waren. „Hoffentlich geht das heute so richtig in die Hose. Thiago auf der Bank. Warum?“, schreibt ein Nutzer auf Twitter. „Bei der Aufstellung könnte ich schon wieder kotzen. Mit Thiago den wichtigsten Spieler draußen lassen und Kimmich ins Mittelfeld „degradieren“. So ein Dreck“, ärgert sich ein andere User über die taktische Formation.

Generell ist in den sozialen Medien oft die Meinung zu hören, dass Kimmich auf der Außenverteidigerposition besser spielen würde als in der Mittelfeldzentrale. „Thiago raus, damit Kimmich im Mittelfelds spielen kann. Ich hätte mir vieles vorstellen können, aber dieser Irrsinn übertrifft selbst meine abenteurlichsten Gedanken“, schreibt ein Fan auf Twitter dazu. 

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat einen Seitenhieb gegen Pierre-Emerick Aubameyang verteilt. 

FC Bayern: Niko Kovac ist zwar noch im Amt, doch mehr als ein Drittel der Fans wünschen sich Erik ten Hag als neuen FCB-Coach. Dahinter folgt ein alter bekannter und The Special One.

Gnabry, Süle, Kimmich und Goretzka spielten schon in der Jugend zusammen. Sie bezeichnen sich selbst als „Newgen“ und wollen das Triple aus dem Jahr 2013 wiederholen.

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In der Personalie Thomas Müller steigt der Druck auf Bayern-Trainer Niko Kovac

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