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Leihgabe des FC Bayern

Hojbjerg weiter auf Schalke? "Nicht ausgeschlossen"

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Pierre-Emile Hojbjerg ist bis Sommer vom FC Bayern an Schalke 04 ausgeliehen.

München - Bis Sommer 2016 ist Pierre-Emile Hojbjerg vom FC Bayern an Schalke 04 ausgeliehen. Der Plan war, dann nach München zurückzukehren - aber der Däne kann sich auch Anderes vorstellen.

Nein, aus sportlicher Sicht scheint Pierre-Emile Hojbjerg noch nicht bei Schalke 04 angekommen zu sein. Die Leihgabe des FC Bayern bringt es für die Königsblauen derzeit gerade einmal auf 642 Pflichtspielminuten, stand nur sechsmal in der Startelf. Klar, die Konkurrenz im Mittelfeld ist groß, aber auch während der Sperre von Mittelfeld-Stratege Johannes Geis blieb dem Dänen oft nur die Rolle des Reservisten. Überzeugende Leistungen zeigte der 20-Jährige bislang nicht - auch, weil ihm schlichtweg die Zeit fehlte, um sich mit seinen neuen Teamkollegen einzuspielen. "Wenn man irgendwo neu hinkommt, muss man sich durchbeißen", sagte Hojbjerg nun im Interview mit dem kicker. "Das ist selten einfach, uns das war es für mich anfangs auf Schalke auch nicht. Aber jetzt kann ich das alles genießen und mich auf das Fußballspielen konzentrieren."

Denn langsam aber sicher fügt er sich immer besser in das Gefüge der Schalker ein. "Ich finde, dass ich schon Fortschritte gemacht habe, auch wenn ich weiß, dass es noch besser geht", so der Däne. Vor allem im Verhalten gegen den Ball habe er eine Entwicklung gemacht. "Das ist ein wichtiger Bestandteil im Fußball, der mir jetzt viel bewusster geworden ist als beispielsweise während meiner Zeit beim FC Bayern", erklärte er und fügte lachend hinzu: "Da hat die Mannschaft ja meistens den Ball, da sieht dann jeder gut aus."

Es scheint ihm also immer besser zu gefallen auf Schalke. So sehr, dass er auch über den Sommer 2016 hinaus, wenn die Ausleihe endet, ein Königsblauer bleibt? "Stand jetzt", sagte Hojbjerg, "sind die beiden Optionen, dass ich zurück zum FC Bayern gehe, bei dem mein Vertrag noch bis 2018 läuft, oder dass ich weiter beim FC Schalke bleibe. Ich wäre nicht zum FC Schalke gewechselt, wenn ich es grundsätzlich ausgeschlossen hätte, länger als bis zum nächsten Sommer dort zu sein."

FC Bayern ein großer Dominant

Bei dem Verein, den er selbst als "schlafenden Riesen" bezeichnet: "Ich sehe so viel Potenzial in diesem Verein, seinen Spielern und den Fans. Ich bin mir sicher, dass Schalke irgendwann wieder um die Meisterschaft mitspielen kann - wenn die Entwicklung stimmt." Anders war es bei seinen Ex-Klubs. In Augsburg, wohin er in der Rückrunde der Vorsaison ausgeliehen war, "hat man seine Ruhe, egal was passiert", erklärte Hojbjerg. "Dort kommen bei Sonnenschein so viele Fans zum Training wie auf Schalke an stürmischen Regentagen." Den FC Bayern sehe er derweil als großen Dominanten - und zwar "in jeder Hinsicht, also vor allem sportlich und wirtschaftlich". 

Ausgerechnet gegen die Roten war Hojbjerg bei der 1:3-Niederlage der Schalke auch noch aufgefallen. Durch sein Foul zog sich David Alaba eine Blessur am Sprunggelenk zu. Ist Hojbjerg zu aggressiv auf dem Platz? "Kein Fußballer will auf dem Platz jemanden verletzen, dafür lieben wir diesen Sport alle viel zu sehr", erklärt der 20-Jährige. "Ich gebe zu, dass ich hart spiele - aber fair. Und ich finde, dass das Teil dieses Sports ist. Ich bekomme ja auch einiges ab."

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