1. tz
  2. Sport
  3. FC Bayern

Bayern-Plan gegen Leipzig steht wohl schon: Neues Wunder-Duo im Supercup?

Erstellt:

Von: Philipp Kessler

Kommentare

Der FC Bayern ist im ersten Saisonspiel im Supercup direkt gefordert. Gegen die Sachsen setzt der deutsche Meister auf Leipzig-Schreck Sadio Mané.

München – Fast mantraartig wiederholt der FC Bayern, dass sie die Treffer des zum FC Barcelona abgewanderten Stürmers Robert Lewandowski (33) künftig auf mehrere Schultern verteilen wollen. Große Tor-Hoffnungen setzt der deutsche Rekordmeister vor allem in Sadio Mané (30).

Wie passend, dass der Neuzugang gute Erinnerungen an Supercup-Gegner RB Leipzig hat. Zugegeben, der Senegalese traf bisher nur zweimal auf RB. Doch in beiden Champions-League-Achtelfinalspielen 2021 mit seinem Ex-Klub Liverpool erzielte er je ein Tor gegen die Sachsen.

FC Bayern: Leipzig-Schreck Sadio Mané soll mit Gnabry als Doppelspitze wirbeln

In Leipzig wird Mané vermutlich mit Serge Gnabry (27) ganz vorne spielen. „Im Zwei-Spitzensystem fühle ich mich sehr wohl“, betont der deutsche Nationalspieler, der in dieser Formation schon während gemeinsamer Hoffenheim-Zeiten unter Julian Nagelsmann (35) eingesetzt wurde.

Sadio Mané (re.) und Serge Gnabry könnten beim FC Bayern im Supercup gegen Leipzig eine Doppelspitze bilden.
Sadio Mané (re.) und Serge Gnabry könnten beim FC Bayern im Supercup gegen Leipzig eine Doppelspitze bilden. © Philippe Ruiz/Imago

„Ich mag es generell, zentral zu spielen, aber es ist abhängig davon, was für ein System der Trainer spielen will. Wir sind ohnehin sehr flexibel, haben viele Spieler, die die Position miteinander tauschen können. Solange wir uns untereinander verstehen und die Laufwege stimmen, ist es kein Problem, wenn einer aus dem Zentrum mal auf den Flügel wechselt oder andersrum“, sagte Gnabry.

FC Bayern sucht Lewandowski-Nachfolger: Mathys Tel erhält Sonderlob von Nagelsmann

Die Suche nach einem neuen klassischen Mittelstürmer für die kommende Saison ist aber offenbar noch nicht komplett eingestellt. „Es ist nicht so, dass wir daliegen und sagen, wir haben keinen gefunden. Das haben wir schon einkalkuliert. Das Transferfenster hat immer noch vier Wochen offen. Es kann immer was passieren“, sagte Nagelsmann am Freitag. „Wir haben schon Optionen, trotzdem werden wir weiterhin auch die Augen offenhalten.“

Riesen-Potenzial, um künftig viele Tore für Bayern zu schießen, hat Mathys Tel (17/kam für eine feste Ablöse von 20 Mio. Euro von Rennes). „Er hatte im Training schon viele gute Aktionen. Er ist sehr stark im Dribbling. Er traut sich auch was zu. Das mag ich. Bislang macht er es gut“, lobte Nagelsmann. (pk)

Auch interessant

Kommentare