Feilschen um Vertragsverlängerung

Ex-Bayern-Profi wettert gegen nimmersatte FCB-Stars - „Spielchen nicht mitmachen“

Geldscheine rieseln vor einem FC-Bayern-Emblem: Und mancher hoch bezahlte Profi bekommt nicht genug
+
Geldscheine rieseln vor einem FC-Bayern-Emblem: Und mancher hoch bezahlte Profi bekommt nicht genug.

Nach den Vertragspossen um David Alaba und Kingsley Coman äußert sich Didi Hamann kritisch über die finanziellen Forderungen. Er befürchtet ein weiteres, unehrenhaftes Theater.

München - Wer gedacht hatte, der Profifußball würde sich im Zuge der Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach Corona einem vernünftigeren Finanzgebaren widmen, wurde bis dato enttäuscht. Die Ablösesummen scheinen nicht zu sinken und Fußballstars mitsamt Berater pokern nach wie vor um saftige Gehaltserhöhungen.

Dabei fielen zuletzt auch Protagonisten des FC Bayern negativ auf: Nach monatelangem Wechseltheater um David Alaba, der mit seiner Vorstellung bei Real Madrid erneut Fans des Ex-Klubs erzürnte, gibt es mit Kingsley Coman einen weiteren FCB-Star, der sich wohl ziemlich offensiv mit einer Zukunft außerhalb von München beschäftigt. Was beide Akteure gemeinsam haben, ist Berater Pini Zahavi, der die bestmögliche Summe für sich und seine Klienten herausholen möchte.

FC Bayern: Goretzka im Ausland begehrt - Hamann fürchtet Wechseltheater

Nicht zu dessen Klientenkreis gehört Leon Goretzka. Dennoch fürchtet TV-Experte Didi Hamann eine ähnliche Entwicklung im Hinblick auf dessen Vertragsende im Sommer 2022. Der Ex-Bayer, der auch beim FC Liverpool und Manchester City aktiv war, spricht in einem Podcast der Bild über die Verhandlungen zwischen Rekordmeister und Mittelfeldmann. Dabei erklärt Hamann, dass er eine Gehaltserhöhung für den 26-Jährigen sogar befürworten würde. Jedoch sagt er:

„Ich hoffe, dass der Verein nicht benutzt und genutzt wird, um bei einem anderen Verein mehr Geld zu bekommen. Wenn er (Goretzka, Anm. d. Red.) weg möchte hoffe ich, dass er es sagt“, lässt der 47-Jährige wissen. Während Alaba mittlerweile beim spanischen Nobelklub untergekommen ist, gilt bei Goretzka Manchester United als heißer Anwärter auf eine Verpflichtung. Neben dem zahlungskräftigen Premier-League-Klub wird auch den „Königlichen“ aus Madrid sowie dem FC Barcelona ein Interesse am FC-Bayern-Profi nachgesagt.

FC Bayern ohne Goretzka und Coman? „Spielchen natürlich nicht mitmachen“

„Mit dem Verein zu verhandeln, dem er viel zu verdanken hat, und dann nach sechs Monaten zu sagen: ‚Ich gehe doch woanders hin‘, weil er dann das Maximale aus Manchester United herausgekratzt hat, passiert hoffentlich nicht. Das ist bei David Alaba passiert, und so wie es gelaufen ist, war es meiner Meinung nach nicht in Ordnung“, erklärt Hamann.

Bei Kingsley Coman, dessen Vertrag im Sommer 2023 endet, fürchtet Hamann ebenfalls dieses Szenario. Der CL-Sieger von 2005 (mit Liverpool) wünscht sich, dass Bayern München standhaft bleibt: „Du kannst diese Spielchen natürlich nicht mitmachen. (…) Das wäre Irrsinn, das wären Regionen von Neuer oder Lewandowski“, erklärt er die Vorstellungen des französischen Angreifers, die angeblich auf eine Verdoppelung der Bezüge abzielen. (PF)

Auch interessant

Kommentare