Alle denken schon an Barcelona

Bayern in Leverkusen: "Bundesliga ist für uns vorbei"

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Aufreger im ­Pokalspiel: Thiago traf Leverkusens Stefan Kießling.

München - Es hätte ein absolutes Topspiel werden können...Wenn am Samstagabend der FC Bayern in der BayArena gegen Bayer Leverkusen antritt, geht es aber nur noch für die Rheinländer um wichtige Punkte.

Die DFL hatte eigentlich alles richtig gemacht: Leverkusen gegen Bayern, Champions-League-Aspirant gegen Dauermeister – das darf man schon mal als Topspiel ansetzen. Deshalb ist es bei vorausschauender Planung auch kein Wunder, dass die Partie im Rheinland am Samstag um 18.30 Uhr zur besten Chips-und-Bier-Zeit angepfiffen wird.

Etwas kontraproduktiv wirken da nun allerdings die Worte, die Pep Guardiola am Freitag wählte. „Die Bundesliga ist für uns vorbei“, sagte der Trainer des FC Bayern. „Wir haben sie ja schon gewonnen. Unser Blick geht in erster Linie Richtung Mittwoch. Und wenn wir schon rotieren können, dann werden wir das auch machen.“

Guardiola fordert "seriösen" Auftritt seines Teams

Der Spanier hakt (mal wieder) den Liga-Alltag ab, will die Partie in Leverkusen heute scheinbar nur irgendwie rumbringen. Das Wichtigste: Bloß nicht noch mehr Verletzte wieder mit nach München bringen. Zwar relativierte der Coach diese Aussage wenig später etwas, sprach davon, dass „wir gegen Leverkusen nicht so spielen können, als würden wir zu viel an Barcelona denken“, die gute Spannung der Woche hielt er mit seinen Sätzen aber nicht unbedingt hoch. Die tz hakte nach: Braucht man für einen selbstbewussten Auftritt in Spanien nicht ein gutes Ergebnis in Leverkusen? Ein Spiel für den Kopf?

„Ich denke, wir haben viel mehr Selbstbewusstsein gegen Dortmund geholt als in den letzten Spielen in der Bundesliga. Wir haben nie besser gespielt gegen den BVB als in diesem letzten Spiel.“ Und weiter erklärte er: „Wenn du in einem Pokal-Halbfinale so verlierst, wie wir verloren haben, dann kannst du sehr stolz sein. Aber klar: Von der Emotionalität wird es etwas anderes sein gegen Leverkusen. Es ist ein Vorteil, wenn du vier Spieltage vor Schluss schon Deutscher Meister bist.“ Und so will der Trainer einfach einen „seriösen“ Auftritt seiner Mannschaft sehen.

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Nicht ganz so einfach ist die Lage allerdings beim Gegner. Zwar ist man in Leverkusen in erster Linie erleichtert, dass man Platz vier sichern konnte und damit am Ende nur noch ein Qualifikationsspiel für das Erreichen der Königsklasse fehlen würde. Platz drei aber ist noch immer eine erstrebenswertes Ziel, um sich dieses Duell ersparen zu können. „Wir streben diesen Platz an!“, sagte beispielsweise Bayer-Chef Rudi Völler.

Außerdem, so Trainer Roger Schmidt: „Es würde gut zu unserer Saison passen, wenn wir die Bayern wenigstens einmal schlagen würden.“ Der Mann hat Sorgen, könnte man in München meinen…

Erfreulich in diesem unbedeutenden Spiel des FCB ist die Tatsache, dass ein lange verletzter Profi zumindest für ein paar Minuten zum Einsatz kommen dürfte: Javi Martinez. Trainer Guardiola wollte diese Möglichkeit gestern nicht ausschließen. Es wäre ein weiterer Topstar für dieses Fast-Topspiel.

mic

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