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Lewandowski-Wechsel hat „höhere Wahrscheinlichkeit“ – Barca-Boss lässt mit Aussage aufhorchen

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Von: Kai Hartwig

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Barca-Boss Joan Laporta gießt in Sachen Lewandowski weiter Öl ins Feuer. Im Gespräch mit einem Fan weckt er die Hoffnung auf einen Transfer des Bayern-Stars.

München – Der BVB hat seine ewigen Transfergerüchte um Star-Stürmer Erling Haaland. Und auch beim FC Bayern fragt sich so mancher Fan des Rekordmeisters bei Torjäger Robert Lewandowski: Bleibt er oder geht er?

Hartnäckig halten sich Stimmen, wonach der FC Barcelona um den polnischen Super-Knipser buhlt. Zuletzt kursierten gar Meldungen, Lewandowski habe sich bereits mit den Barca-Verantwortlichen auf einen Wechsel zum katalanischen Klub geeinigt. Das dementierte Barcelonas Sportdirektor Mateu Alemany allerdings gegenüber der Marca: „Wir haben keine Vereinbarung mit dem Stürmer, das sind Spekulationen aus der Presse, die sich sehr gut zum Seitenfüllen eignen.“

Robert Lewandowski nach dem Champions-League-Viertelfinalrückspiel des Bayern München gegen Villarreal
Robert Lewandowski steht beim FC Barcelona hoch im Kurs. © Sven Hoppe/dpa

Fakt ist: Zum Ende der Saison 2022/2023 läuft der Vertrag des zweimaligen Weltfußballers in München aus. Will der FCB Lewandowski tatsächlich verkaufen, würde nur in diesem Sommer eine Ablöse dabei herausspringen.

Lewandowski-Wechsel hat „höhere Wahrscheinlichkeit“ – Barca-Boss Laporta lässt aufhorchen

Barca-Präsident Joan Laporta deutete nun mit einer Aussage an, dass ein Lewy-Transfer im Bereich des Möglichen sein könnte. Von Fans wurde der Boss des ruhmreichen Klubs nach mehreren möglichen Transferkandidaten befragt. Größtenteils wiegelte er ab. Als schließlich der Name Lewandowski fiel, meinte Laporta: „Das hat eine höhere Wahrscheinlichkeit.“

Die Aussage dürfte in der Causa Lewandowski erneut für Unruhe sorgen. Zwar hatte FCB-Vorstandschef Oliver Kahn am Rande des Champions-League-Spiels der Münchner gegen Villarreal auf den noch bis Sommer 2023 gültigen Kontrakt des Polen verwiesen. Kahn ergänzte bei Amazon Prime, Lewandowski sei „auf jeden Fall noch für eine Saison“ fest als Spieler des FC Bayern eingeplant. Doch absolute Klarheit besteht nach wie vor nicht, ob die extrem erfolgreiche Ära Lewandowski in München nach Abschluss der laufenden Saison endet.

Ob sich der extrem klamme Klub aus Spanien einen Lewandowski-Transfer allerdings finanziell leisten kann, bleibt abzuwarten. Über eine mögliche Ablösesumme von 30 bis 40 Millionen Euro für den Weltklassestürmer spekulierten verschiedene Medien. Wie Barca diesen Betrag stemmen möchte, ist offen. Das fragen sich auch die Bayern.

Leere Kassen als Transfer-Hindernis? Barca kaufte trotz Milliarden-Schulden groß ein

Im Juni 2021 hatte Laporta während einer Bilanz-PK der Katalanen von einem 1,35 Milliarden Euro hohen Barca-Schuldenberg gesprochen. Barcelonas Routiniers Gerard Pique, Jordi Alba, Sergio Busquets und weitere Spieler hatten sich zur Entlastung des Klubs zu Gehaltsverzichten erklärt. Trotzdem wurde im Winter Ferran Torres von Manchester City verpflichtet – für satte 55 Millionen Euro.

Den Kauf des Offensivspielers machte ein Darlehen der Investmentbank Goldman Sachs möglich. Das spülte 500 Millionen Euro in die leeren Kassen des hochverschuldeten Klubs. Die Münchner Bosse sollten also auf der Hut sein, den ein oder anderen teuren Transfer kann Barca also noch eintüten. (kh)

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