Bank-Frust beim FC Bayern

Lewandowski in neuer Führungsrolle: So steht er zu Kovacs Rotationsstop

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Robert Lewandowski ist beim FC Bayern auch unter Niko Kovac absolut gesetzt.

Der Rotationsstop von Trainer Niko Kovac sorgt für Frust bei den FC Bayern-Reservisten. Robert Lewandowski stellt sich aber erneut hinter das Konzept.

München - Der FC Bayern zeigte in den ersten beiden Partien der Rückrunde, dass er es ernst meint mit der ausgerufenen Aufholjagd. Damit der Sechs-Punkte-Vorsprung des BVB noch wett gemacht werden kann, setzt Trainer Niko Kovac auch nach der Winterpause auf eine Stammelf und verzichtet weitestgehend auf Rotation. Das führt natürlich zu ordentlich Frust bei den Bankdrückern. Einer, der bei Kovac absolut gesetzt ist, stieg zuletzt in der Hierarchie noch einmal auf. Und der neue dritte FCB-Kapitän stellte sich nun erneut hinter das Mannschaftskonzept seines Trainers: Robert Lewandowski.

„Die Stabilisation der Mannschaft ist wichtig“, befürwortete der Pole gegenüber Sport1 noch einmal Kovacs Aufstellungs-Prinzip. Dass allerdings nicht alle glücklich über die Situation sind, das scheint auch Lewandowski zu wissen. Es sei aber normal, dass jeder spielen wolle, beruhigt RL9.

Lewy: Reservisten sind „bereit, alles zu geben“

In den Vordergrund stellte der Sturm-Tank dafür, die Einsatzbereitschaft der Reservisten: Alle würden „richtig gut trainieren und Gas geben. (...) Wenn sie reinkommen, sind sie bereit, alles zu geben", so Lewandowski. James Rodriguez bekam von Lewy sogar noch Extra-Lob. Und das trotz seines eher uninspirierten Auftritts gegen Stuttgart.

Für Lewandowski ist die Fülle an guten Spielern beim FC Bayern immer noch ein Segen. Dass mehrere Spieler um eine Position kämpfen „kann nur positiv sein“, so der Mittelstürmer. 

Allerdings könnte sich die aktuelle Lage für einige Bankdrücker weniger wie ein Kampf und mehr wie ein Abstellgleis anfühlen. Diese Schlussfolgerung sollte Niko Kovac definitiv verhindern, um Top-Spieler halten und dann auch auf mögliche Verletzungen oder Leistungseinbrüche reagieren zu können.

Das Dilemma der Bayern-Bankdrücker zeigt aber schon erste Folgen: So soll Sandro Wagner, der es zuletzt nicht einmal in den Kader schaffte, vor dem Absprung nach China stehen. Dazu soll James Rodriguez bei den Bayern-Veranwortlichen seinen Wechselwunsch für den Sommer eingereicht haben und auch über einen Abschied von Jerome Boateng wird spekuliert.

rjs

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